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Rosenkranzmonat Oktober

mit Maria das Antlitz Christi betrachten

Früher sollen die Glieder des Rosenkranzes zeitweilig aus Rosenhagebutten bestanden haben, die am Termin des Rosenkranzfestes, dem siebten Oktober, reif sind.

Rosenkranz 2018 | Foto: Christine Striegel
 

Der Oktober gilt als Rosenkranz-Monat und ist, wie der Monat Mai, in besonderer Weise Maria, der Muttergottes,  geweiht. Er soll Anlass bieten, das Leben Jesu über das Gebet des Rosenkranzes zu betrachten. Die Gebetsform des Rosenkranzes ist seit dem 12./13. Jahrhundert bekannt. Die gleichnamigen Gebetsschnüre, früher Pater-Noster-Schnüre, oder nur Pater-Noster, wurden im 13. Jahrhundert in ganz Europa vom sogar eigenen Berufsstand der „Pater-Noster-Macher“ gefertigt.

Der Rosenkranz verbindet Marienverehrung und den Glauben an Jesus Christus. Der thematische Bogen reicht von der Verkündigung Marias über Geburt, Wirken, Leiden und Sterben Jesu Christi bis zu seiner Auferstehung und der Herabsendung des Heiligen Geistes an Pfingsten.

Der heilige Dominikus, Ordensgründer der Dominikaner, soll das Rosenkranzgebet 1208 bei einer Marienerscheinung empfangen und in seinem Orden eingeführt haben. So soll Maria dem Dominikus auch als Waffe im Kampf gegen die Albigenser einen Rosenkranz geschenkt habe. Deshalb spielt der Rosenkranz in der Spiritualität der Dominikaner eine besondere Rolle.

Die älteste schriftliche Erwähnung einer „Zählkette“ für wiederholt gesprochene Gebete in der Lateinischen Kirche wird der angelsächsischen, guttätigen Adeligen 'Lady Godiva' († um 1085) zugeschrieben: The circlet of precious stones which she had threaded on a cord in order that by fingering them one after another she might count her prayers exactly were to be placed on a statute of the Blessed Virgin Mary. (1) Vermutlich bestand die Kette ursprünglich aus Rosenblüten, die auf einer Schnur aneinandergereiht waren. Der Rosenkranz als Devotionalie geht auf Gebetsketten aus dem Orient zurück. Die Verehrung Mariens, und somit auch das Gebet des Rosenkranzes begann in den byzantinischen Ostkirchen, hat also seinen Ursprung im orthodoxen Christentum.

Das heute übliche Rosenkranzgebet hat sich im 15. Jahrhundert aus alten Mariengebeten entwickelt.

Die verschiedenen Geheimnisse

Der Rosenkranz besitzt vier mal fünf, also zwanzig, verschiedene Geheimnisse.

In den freudenreichen Geheimnissen wird Jesu Kindheit betrachtet, angefangen von der Empfängnis Jesu durch den Heiligen Geist.

In den schmerzhaften Geheimnissen meditiert der Beter über das Leiden Jesu.

In den glorreichen Geheimnissen wird Jesu Auferstehung, d.h. Jesus als Zeichen des Sieges über den Tod in den Blick genommen.

Die lichtreichen Geheimnisse wurden als vierte von Papst Johannes Paul II. im Oktober 2002 hinzugefügt. Sie betrachten das öffentliche Leben und Wirken Jesu. Damit wollte der Papst dazu einladen, das alte Gebet neu zu entdecken. In seiner Tiefe und Schlichtheit bliebe der Rosenkranz auch im dritten Jahrtausend ein Gebet von großer Bedeutung.

Auch heute aktuell?

Der Oktober bietet die Möglichkeit, das Rosenkranzgebet einmal näher anzuschauen, auch zu beten, vielleicht auch einmal mit Kindern. Kinder bekommen zur Erstkommunion häufig eine solche Gebetskette geschenkt… und wissen häufig nichts damit anzufangen. Neben den traditionellen Geheimnissen gibt es übrigens weitere, wie z.B. die trostreichen Geheimnisse, die besonders in schwierigen Lebenslagen Hoffnung geben sollen. Denn nach dem katholischen Gotteslob (Nr. 4, Abschnitt 8) ist es außerdem möglich, eigene Rosenkranzgeheimnisse zu formulieren, die das kommende Gottesreich betrachten…

Wie geht das Rosenkranzgebet?

Mit Hilfe einer Schnur mit 59 Perlen und einem Kreuz wird Jesu Leben mit den Augen Mariens betrachtet, indem meistens in einer regelmäßigen Abfolge aus einem Vaterunser und zehn AveMaria die Gesätze, das sind die Betrachtungen des Lebens, Sterbens und der Auferstehung Jesu Christi, verbunden werden. Jedes Rosenkranzgesätz schließt mit der Doxologie Ehre sei dem Vater ab. Der Rosenkranz gilt als die am weitesten verbreitete katholische Andachtsform.

Rosen…

Das Wort Rosenkranz stammt vom lateinischen Wort Rosarium ab; dieses bedeutet ‚Rosengarten‘. Rosen, Rosengewächse, stehen in der christlichen Ikonographie vor allem für Maria, der Mutter Jesu. Die dornenlose Krone steht für die Ergebenheit Marias, die Immaculata und die Auszeichnung, frei von der Erbsünde zu sein. Häufig ist Maria mit einem Kranz aus Rosen auf dem Kopf dargestellt. Überhaupt ist Maria in der Malerei und Bildhauerei häufig Thema.

Entfaltung der Rose - Rosette

Abstrakt steht die Rosette (frz. Röschen), allein und nur durch ihre Gestalt, immer für Maria, wenngleich ihr thematisch ein anderer Bildzyklus eingeschrieben werden kann.

Die Darstellung Marias in der Allegorie einer Rose ist also eine Rosette. Solche können in der Ornamentik dekorative Rundelemente in der Mitte größerer Wandflächen oder auch Schlusssteine von Kreuzgewölben sein. Sie entspringen oft geometrischen Formen, verlaufen meist spiralen- oder strahlenförmig von innen nach außen und stellen ein Blatt- bzw. Blütenwerk dar, zumindest erinnern sie an ein solches.

Als Fensterrose, Rose oder Rosenfenster wird in der Architektur ein kreisrundes verglastes Fenster mit Maßwerkfüllung bezeichnet, ausgeschmückt mit farbigen Glasmalereien. Solche Fenster sind vor allem an Portalen und in Querschiffgiebeln spätromanischer und insbesondere gotischer Zeit, so in vielen gotischen Marienkirchen, zu finden. Fenster-Rosetten, die vor allem in den großen Kathedralen vorkommen, stehen schon für sich für die gebenedeite Jungfrau als „Rosa mystica“. Die Fensterrose als Sinnbild Mariens ist geometrisch erweiterbar und symbolisiert so die Vollkommenheit der sich nach allen Seiten verbreitenden Liebe des Göttlichen.

Doch besitzen Rosetten auch eine meditationsfördende kosmologisch-göttliche, sonnenbildhafte Lichtsymbolik und auch häufig ihre eigenen Bildprogramme. Über ihren formalen Ausdruck der Rose hinaus können sie also auch das Patrozinium bzw. Patronat anderer Heiligen beinhalten und darstellen, aber auch Themen der Bibel. So ist zwar das Nordfenster, die Nordrose (um 1233) der Kathedrale Notre Dame (Unserer lieben Frau (!)) von Chartres ganz der Jungfrau Maria gewidmet, die berühmte große Westrose (um 1268) an der Westfassade mit einem Durchmesser von 13,36 Metern (derselbe Durchmesser wie das im Kirchenraum befindliche Fußbodenlabyrinth) bezeichnet aber das Jüngste Gericht. Es ist ein Meisterwerk von Licht und Geometrie und „glüht“ regelrecht bei entsprechendem Lichteinfall.

Die neoromanische Rosenkranzkirche in Kassel, 1901 erbaut, besitzt in historisierender Weise Bezug nehmend auf die spätromanischen Vorbilder eine große Rosette nach Süden. Sie ist sechsteilig abstrakt, analog dem in der Mitte befindlichen, floral variiertem, Davidstern. Dieser ist ein Hinweis auf ihre (und Josefs) Abstammung von der Linie Davids. Ein dominierendes Blau ist kombiniert mit einem leuchtenden Rot. Davon abgesehen, dass Rot als Farbe des Blutes und der Auferstehung die Farbe Jesu und des Heiligen Geistes ist und Blau die Farbe des Himmels, die Farbe Gottes und der Keuschheit, zudem die Farbe der Treue und die kostbare Farbe der Maria, erzeugt dies einen violetten Farbeffekt, besonders zur Mittagszeit, der auch – allerdings phänomenal - das Raumlicht romanischer und gotischer Kathedralen bestimmt. Mit fortschreitender Gotik verbanden sich die Fensterflächen mit den Wänden immer mehr, so dass die farbigen Fensterflächen nicht mehr isoliert in den Fensteröffnungen der Architektur saßen, wie es noch in der Romanik der Fall war.

Wie gerahmte Bilder auf den hellen Wänden des Mittelschiffs befindet sich so in der vorneogotischen, neuromanischen Kirche Sankt Maria das eigentliche Bildprogramm – natürlich des Rosenkranzes, der auch der Kirche ihren zweiten Namen gibt. Solche Bildträger theologischer Programme dienen seit dem Mittelalter der religiösen Unterweisung neben der Funktion als Quelle eines farblich getönten Raumlichtes.

 

In diesen Rundbogen-Ein­zelfenstern be­stimmen nun auch alle übrigen Buntfarben neben Blau und Rot den Farbcharakter: Genauer sind hier die Rosenkranzgeheimnisse dargestellt, nicht alle und auch unterbrochen von Szenen, die nicht direkt dazugehören oder aus dem Alten Testament stammen.

Geschaffen hat sie Agnes Mann, die 1907 in Paderborn geborene Künstlerin. Sie ist 1994 verstorben. Ihr Lebenswerk zeichnet sich durch Malerei und Zeichnung, Plastik und Mosaik, aber vor allem durch die Gestaltung zahlreicher Kirchenfenster, oftmals im Bistum Fulda, aus. Sie schätzte das Glas als Ausdrucksmittel sehr hoch ein, weil sie damit „Spannungsfelder und Ruhe in harmonischem Wechsel“ schaffen wollte, „getragen von stiller Einfalt und Größe“ (3). Sie konturierte ihre bleigefassten Fenster zusätzlich mit Schwarzlot, um die Wirkungen der Bildinhalte expressiver herauszuarbeiten.

Auch inhaltlich arbeitete Agnes Mann bisweilen unorthodox. So beginnen die Geheimnisse in der Rosenkranzkirche auch nicht mit der Verkündigung, sondern gleich mit der Geburt Jesu, gefolgt von der Darstellung des Herrn und dem zwölfjährigen Jesus im Tempel (Auf die Frage seiner Mutter „Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht!“ antwortet Jesus: „Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?“) – freudenreiche Geheimnisse.

 

Es folgen Fußwaschung, Jesus am Ölberg, Geißelung und Dornenkrönung, eher als Verurteilung Jesu von Agnes Mann dargestellt („Als Pilatus sah, dass er so nichts erreichte und dass der Tumult nur immer größer wurde, ließ er eine Schüssel mit Wasser bringen. Für alle sichtbar wusch er sich die Hände und sagte: 'Ich bin am Blut dieses Menschen nicht schuldig. Die Verantwortung dafür tragt ihr!“ (Matthäus 27,24)) - schmerzhafte  Geheimnisse.

„Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe (10,11), den dort Wartenden Hoffnung bringend, hinabgestiegen in das Reich des Todes. Auch dies ist kein klassisches Geheimnis, findet sich doch die Hadesfahrt nicht einmal im Evangelium, sondern nur in den apokryphen Schriften. Sie fand allerdings Eingang in unser Credo: „Hinabgestiegen in das Reich des Todes“. Interessant an dieser Stelle zu erwähnen ist, dass Agnes Mann in ihrer Arbeitsweise der Darstellung, die sie selbst als „Sehen und Erkennen“ (ohne literarische Vorlage) bezeichnete, aus einem „unendlichen Gefühl“ heraus entwickelte, und sie erst nachher auf die Richtigkeit der Überlieferung im Alten oder Neuen Testament überprüft. (2)

Glorreich, lichtreich und trostreich: Jesus Christus, das Lamm Gottes - ist auferstanden. Im vorletzten Fenster der Auferstehung ist die Aufnahme Mariens, ihre Krönung gleichsam inbegriffen. Auf einem Thron ist sie emporgehoben. Das letzte Bild: Jesus, der richten wird die Lebenden und die Toten, der alles vollenden wird. „Er aber legte seine rechte Hand auf mich und sagte: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, doch siehe, ich lebe in alle Ewigkeit und ich habe die Schlüssel zum Tod und zur Unterwelt. (Offb 1,17-18)

Besonders beliebt war im Mittelalter die Vorstellung, Maria sitze im Rosental oder im Rosenhag. Den Titel „Die Madonna im Rosenhag“ tragen zwei der bekanntesten Bilder der deutschen Kunstgeschichte, ein kleinformatiges Bild Stefan Lochners (um 1450, Wallraf-Richartz-Museum, Köln) und ein Altarbild Martin Schongauers (1473) in der Dominikanerkirche Colmar. - Ein Hag, ein vergesssenes Wort, ist ein meist von einer Hecke eingehegtes bzw. eingefriedetes Gelände, etwa eine Laube.

Auf einem Bild von Sandro Botticelli (1445-1510) thront Maria in Rosen, von Engeln mit Lichtern umringt, die sie mit Rosen kränzen. In einem der berühmtesten Bilder von Albrecht Dürer (1471-1528)  trägt die von ihm dargestellte Himmelskönigin einen Kranz von Rosen auf dem Haupt.

Als Marienbild oder Madonnenbildnis bezeichnet man in der christlichen Ikonographie die Darstellung Marias allein oder gemeinsam mit dem Jesuskind.

Das Bild Todo Doni von Michelangelo ist nicht wirklich ein Marienbildnis. Denn auch Joseph ist mit darauf.

Das in Temperatechnik gemalte und mit einem üppig verzierten Goldrahmen versehene Tondo Doni gilt ohnehin als ungewöhlich. Bei dem Gemälde handelt es sich um eines der vielen Darstellungen der Heiligen Familie, die in jenen Jahren zu wichtigen Ereignissen der führenden Florentiner Familien wie beispielsweise zu Hochzeiten und Geburten bestellt wurden. So schenkte der aufstrebende Tuchhändler Doni das Bild – als Einlage für einen runden Tisch - anlässlich der Hochzeit seines Sohnes Agnolo mit Maddalena Strozzi, der alteingesessenen Patrizier-Familie der Braut.

Michelangelo Buonarotti (1475-1564), Tondo Doni, 1506–1508 Tempera auf Holz, ∅ 120 cm Uffizien, Florenz

Auch ein Tondo ist rund - wie ein Kranz.

Das (oder der) Tondo ist ein Rundbild und kann als Gemälde oder Relief gestaltet sein. 

Das Wort ist abgeleitet vom italienischen rotondo für „rund“ (lateinisch rotundus) und davon eine abgekürzte Form.

Doni war allerdings auch der Eigenname des Auftraggebers. Die Betitelung des Bildes enthält zugleich eine Anspielung auf den möglichen Besteller oder Adressaten des Bildes, denn der Name Doni entspricht im Italienischen dem Imperativ „doni", „gib!".

 

Im Vordergrund ist die Jungfrau Maria zu sehen, die von ihrem Mann Joseph das Jesuskind überreicht bekommt. Die Szene erinnert an ein Picknick im Grünen. Maria „hockt“ auf dem Rasen, Ganz hinten sind See und Berge zu sehen. Maria ist als starkgliedriges junges Mädchen, wie von bäuerlicher Arbeit gekräftigt, und Jesus als rundliches, rötlich lockenhaariges Kind gemalt. Mutig, denn rote Haare wurden zuvor gern dem Teufel zugeschrieben...

Josef steht jedenfalls hinter ihnen; er ist kahlköpfig, bärtig, und er erinnert eher an einen Großvater als an den Ziehvater Jesu.

Auffällig ist nicht nur das Alter Josefs, sondern auch seine prominente Position und seine engagierte Handlungsweise des Darreichens des Kindes, steht er doch in Darstellungen der Heiligen Familie oft abseits, allenfalls mit einer Laterne in der Hand – oder er schläft. Im Markusevangelium findet er nicht einmal Erwähnung.

Will Michelangelo darstellen, dass Joseph mehr als eine Nebenrolle spielt als Ziehvater Jesu? Im Tondo Doni überragt Joseph nicht nur Maria und ein wenig auch Jesus, sondern er beteiligt sich durch die Übergabe des Kindes unübersehbar maßgeblich am Bildgeschehen, auch wenn er hinten steht. Außer in den apokryphen Schriften ist nicht viel überliefert über die Kindheit Jesu. Aber ist Jesu späteres Wirken denkbar ohne die religiöse Begleitung und Unterweisung beider Eltern?

Das Bild besitzt intensive Farben, sie lassen an farbigen Marmor denken – schließlich war Michelangelo in erster Linie Bildhauer. Die Bedeutung Marias und des Jesuskindes werden prachtvoll herausgearbeitet.

Rechts hinter einer mittig das Bild durchziehenden Mauer sieht man Johannes den Täufer, der dem Geschehen interessiert zuschaut. Im Hintergrund sind fünf nackte Jünglinge zu sehen. Sie könnten reine Kunstübungen Michelangelos gewesen sein, um sein malerisches Können zu zeigen, oder auch die bloße Darstellung des Ideals männlicher Schönheit. Oder sind sie fünf Sünder, die auf ihre Reinigung durch die Taufe warten?

Wahrscheinlicher ist, dass es sich um einen Verweis auf das antike Heidentum als Kontrast zur Darstellung der Maria und des Jesuskindes handelt, als Zeichen für die Überwindung der heidnischen Zeit durch das Christentum. Damit erklärt sich auch die Abbildung Johannes des Täufers. Er repräsentiert als Wegbereiter Jesu das Bindeglied vom Alten zum Neuen Testament. Denn dieses beginnt mit der Madonna und dem Jesusknaben. Deshalb wird er nach vorne gereicht! Und das Kleinkind Jesus hilft mit, mit seinem kräftigen, rechten Vorderbein, die Übergabe zu vollziehen.

Die Vordergrundfiguren des Hauptbildes, Maria und Jesus, stehen für die neutestamentliche Zeit der Gnade, während der Hintergrund mit den Männerakten die durch das Christentum überwundene Epoche des Heidentums thematisiert.

Doch symbolisieren diese „Götter“ auch ein modernes Geheimnis? Ja. Sie können eine Erinnerung daran sein, sich nicht modernen Götzen zu unterwerfen. So mahnte der Ökumenische Kirchenrat etwa jüngst, am 20. September: „Nationale Grenzen nicht zu Götzen erheben".

Christine Striegel


(1)     vgl. Wikipedia/Lady Godiva

(2)     Agnes Mann| Malerei – Zeichnung – Plastil – Bleiverglasung – Mosaik 1943 – 1988

Ausstellung im Stadtschloss zu Fulda 30. März – 24. April 1988 S. 7

(3)     ebd. S. 9

 

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