Impulse | Pfarrgemeinde Herz Mariae

Den Weg bereiten | mit den Hörnern PFLÜGEN

Der Herr ist nahe

„Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren.“ (Phil 4,7 | aus der zweiten Lesung zum 3. Advent)

Weihnachten - Offenbarung der Errettung durch Gott

Weihnachten als Offenbarung der Errettung durch Gott wird in der Liturgie an und nach Weihnachten bis zum Fest des Heiligsten Namen Jesu am dritten Januar beschrieben. Das Wissen um die Erlösung (von Zacharias im Benedictus gesprochen) war das Wissen um Gottes Sohn als Erlöser und Erretter.

Der Esel und der Ochse in der Krippe

In der Bibel sind Ochse und Esel vielfach erwähnt. Vor allem bekannt sind sie uns dadurch, dass sie an der (ihrer) Krippe stehen, in die Christus gelegt wurde, und zwar genau in diejenige, die der Prophet Jesaja vorausgesagt hat.

In den biblischen Erzählungen über die Geburt Christi im Lukasevangelium gibt es keinen Ochsen oder Esel. Und dennoch erscheinen Esel und Ochse von Anfang an nahezu konstant in der Darstellung der Geburt Jesu. Frühe Bildnisse der Geburt Christi platzieren Ochse und Esel immer in der Nähe der Krippe, in die er von seiner Mutter gelegt wurde. Häufig wurden sogar Maria, Josef, die Engel, die Hirten, die Weisen, der Stern und sogar der Stall ganz weggelassen. Die bloße Anwesenheit der beiden Tiere sollte aufzeigen, welches Ereignis des Lebens Jesu Christi dargestellt wurde. Reduzierungen (auf das Wesentliche) sind typisch für frühchristliche Kunst und möchten bewusst zur Interpretation auffordern, bzw. setzen bestimmte religiöse Kenntnisse voraus.

Sarkophag des Stilicho; früher in St. Ambrosius, Mailand; um 385 n. Chr.

Die Einbeziehung von Ochsen und Esel geht auf das apokryphe Matthäusevangelium aus dem frühen siebten Jahrhundert (3.4.2,14) zurück. Hier kommt Jesus in einer Höhle zur Welt und wird erst drei Tage später von Maria in den Stall gebracht: „Ochs und Esel huldigten ihm. Da ging in Erfüllung, was der Prophet Jesaja gesagt hatte: „Es kennt der Ochse seinen Besitzer und der Esel in der Krippe seinen Herrn.“ Die Tiere nahmen ihn in ihre Mitte und huldigten ihm ohne Unterlass.“

Denn in der Prophezeiung des Jesaja heißt es ja: „Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn; Israel aber hat keine Erkenntnis, mein Volk hat keine Einsicht“ (Jes 1,3).

Im besagten apokryphen Evangelium kündigt der Prophet Habakuk ebenfalls die Menschwerdung Gottes „zwischen zwei Tieren“ an: „In der Mitte zwischen zwei Tieren wirst du bekannt werden.“ (1) Habakuk spricht ebenfalls von Wissen, Erkennen, Bezeugen. Auch dies findet wohl liturgisch Einfluss um die Geschichte von Jesu Geburt und ihrer Darstellung.

Girolamo Romanino, Der Prophet Habakuk, 1521-24, Sakramentkapelle der Kirche des Hl. Johannes des Evangelisten, Brescia, Italien

Girolamo Romanino, Der Prophet Habakuk, 1521-24, Sakramentkapelle der Kirche des Hl. Johannes des Evangelisten, Brescia, Italien

Das auf der Banderole zitierte Zitat der einleitenden Worte des Kantels folgt dem altlateinischen Text, der aus der Septuaginta übersetzt wurde; nicht der Vulgata-Version des Hl. Hieronymus.

 

Erkennen

Warum werden ausgerechnet Esel und Rind zusammengefügt? Gemeinsam erkennen und bezeugen die Tiere die Geburt Christi. Beide Tiere gelten eigentlich als dumm; doch sogar sie verstehen. 

Esel und Rind zählten, neben Schafen und Ziegen, zu den wichtigsten Haustieren in der antiken Viehwirtschaft. Ihr wichtigster wirtschaftlicher Wert lag in ihrer Arbeitsleistung begründet.

„Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn“. Nicht „Ochse und Esel kennen ihren Besitzer und die Krippe ihres Herrn“. So gibt es auch eine weitergehende Differenzierung und Interpretation (des Kirchenlehrers Gregor von Nyssa und des Kirchenvaters Ambrosius von Mailand) der Tiere: Der Ochse wird mit Israel verglichen und der Esel mit den Heiden.

Auch praktisch gab es eine Unterscheidung zwischen den beiden Tieren. Sie ging so weit, dass es gar verboten war, ein Rind beim Pflügen zusammen mit einem Esel einzuspannen (vgl. 5.Mose 22,10). Der Ochse galt als „sauberes", und der Esel als „unreines" Tier; so verbot auch die diätetische Verordnung im Alten Testament das Mischen von Reinem und Unreinem. Verboten war somit das Zusammenbringen von Juden und Heiden, von „Innen“ (dem Religiösen) und „Außen“ (dem Nichtreligiösen).

Esel und Rind stehen aber gemeinsam vor der Krippe, zwischen ihnen das Jesuskind. Das Zusammentreffen von Ochsen und Esel zur Geburt Christi (in der Ikone) symbolisiert das Zusammentreffen von Extremen, die Vereinigung vom als Rein- und dem als Unrein-Betrachteten. Doch besteht tatsächlich ein Widerspruch zwischen Innen und Außen? Und damit von Geistigem und bloß Körperlichem?

Damals wie heute erklären sich viele Menschen für ungläubig. Doch (an) was und wieviel glaubt man, um ungläubig zu sein. Der Esel an der Krippe zeigt, dass jeder Mensch ein Glaubender ist; denn mit jeder Geburt eines Menschen beginnt der Eintritt in das individuelle Labyrinth des Lebens.

„Denn das Glauben ist die transzendenzoffene gläubige Selbst- und Weltdeutung. Manche Anthropologen sagen sogar, diese gläubige Selbst- und Weltdeutung sei das unterscheidende Kennzeichen des Übergangs zwischen Noch-Tier und Schon-Mensch.

Der religiöse Mensch sieht dabei Gott im Spiel. Und dann entsteht eine Theologie, die bei der Anthropologie ansetzt, nicht aber eine Theologie, die man durch Anthropologie ersetzt.

Das Denken und das Glauben sind auch keine einander ausschließenden Gegensätze, …, wer denkt, der glaubt. Der Mensch ist nur als Glaubender ein Denkender, ist als Denkender je schon ein Glaubender. Das Nachdenken über das Denken endet im Glauben. Und umgekehrt kann man auch das Nachdenken über den Glauben prinzipiell nicht weit genug treiben.

Ein Kernbestand dieses bedenkenswerten Glaubens ist für uns Christen Gottes Menschwerdung in Jesus Christus. Das ist das menschlich unverständliche und unverständlich menschliche Entgegenkommen Gottes. Und dieses menschliche Entgegenkommen Gottes, das feiern wir an Weihnachten.“ (2)

Ochse und Esel erkennen und „wissen“. Sie sind in unendlicher Weisheit „angekommen“ an dem Ort, an dem sich das menschliche Entgegenkommen Gottes vollzieht, und sie dienen nun der übrigen Menschheit als Symbol. (Interessanterweise war in der Literatur des zweiten und dritten Jahrhunderts „Gnostiker“ eine gängige Bezeichnung für christliche und jüdische, aber auch heidnische und hellenistische Intellektuelle. Gnō̂sis bedeutete „Erkenntnis“ im allgemeinen Sinn, für alle.) Ochse und Esel haben verstanden; denn eine Gefahr liegt darin: Nicht die Göttlichkeit Christi zählt, sondern die Menschwerdung Gottes. Dafür stehen ihre Demutshaltung und ihre Fürsorge gegenüber dem Kind in der Krippe.

Kathedrale von Chartres, Domschatz in der Kapelle St. Piat, Votivgabe, Teil des ehemaligen Lettners, Stein | ©. Striegel

Kathedrale von Chartres, Domschatz in der Kapelle St. Piat, Votivgabe, Teil des ehemaligen Lettners

In der der Kathedrale von Chartres gibt es ein Steinrelief aus dem 13. Jahrhundert, auf dem die Tiere fürsorgend zu sehen sind; sie wärmen das Jesuskind mit ihrem Atem – der Esel zupft gar die Decke des Kindes zurecht.

Weisheit bezeichnet ein tiefgehendes Verständnis von Zusammenhängen und die damit verbundene Fähigkeit, entsprechend zu handeln. Weisheit bewegt „sich in der Regel in den Spannungsräumen zwischen Rationalität und Intuition, Wissen und Glauben, sowie zwischen Erfahrung und Instinkt“ (3) Weisheit zeugt von geistiger Durchdringung und Unabhängigkeit. Sie befähigt ihren Träger, systematisch Dinge nicht nur zu denken, sondern zu sagen und vor allem zu tun – oder auch eben gerade nicht.

Aus der tief verinnerlichten Erfahrung daraus findet sich das Wahre. Wer weise ist, hat mehr getan als zu denken.

Rückseite des Lorscher Evangeliumbuches 800, Victoria and Albert Museum, London

Rückseite des Lorscher Evangeliumbuches 800, Victoria and Albert Museum, London

Im unteren Teil ist die Geburt Christi mit Josef, Maria, den beiden Tieren und der Erscheinung des Engels für die Hirten dargestellt.

 

Dieser Ochse und dieser Esel stehen nun also einträchtig vor der Krippe. Sie haben ihre Wege absolviert, trotz unterschiedlicher Startvoraussetzungen auch wegen ihrer unterschiedlichen Charaktereigenschaften. Was zählt, ist der (ikonographische) Aufruf, dass der Glaube (der Kirche) auf das Neugeborene in der Krippe schauen und allen Menschen verkünden soll, dass Gott, durch das Kind, nicht nur sich selbst, sondern auch Rettung der Menschen offenbart hat.

Ochse und Esel

Seit der Antike genießen Ochse und Esel hohes Ansehen. Im Alten Testament heißt es: „Wenn du dem verirrten Rind oder dem Esel deines Feindes begegnest, sollst du ihm das Tier zurückbringen“ (2. Mose 23,4). Für die nomadische Gesellschaft waren die Nutztiere von hohem Wert. Dass sie gut behandelt werden sollten, verstand sich von selbst.

Esel

Esel waren die am meisten verbreitete Haustierart im Vorderen Orient; schließlich sind sie sehr genügsam. So besaßen sogar arme Bauern zumeist einen eigenen Esel. Der Esel ist es, der auf Bildern die hochschwangere Maria nach Bethlehem trägt, und er ist es auch, der die junge Familie auf ihrer Flucht vor Herodes sicher nach Ägypten bringt. Auch diese „Szenen“ sind nicht biblisch.

Laut biblischen Erzählungen der israelitischen Königszeit ist der Esel ein Lasttier, eine „geistlose“ Kraft, die geschaffen wurde, um „zu tragen“, nicht unbedingt stark, aber zäh; dem demütigen und langmütigen Tier wird auch das Kostbare übertragen. Der Prophet Sacharja sagt voraus: „Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir. Gerecht ist er und Rettung wurde ihm zuteil, demütig ist er und reitet auf einem Esel, ja, auf einem Esel, dem Jungen einer Eselin.“ (Sach 9, 9). Der erwachsene Jesus reitet später auf einem Esel in Jerusalem ein. Das Volk ruft „Hosianna“ und legt den Weg mit Palmzweigen aus. „Jesus fand einen jungen Esel und setzte sich darauf - wie es in der Schrift heißt: Fürchte dich nicht, Tochter Zion! Siehe, dein König kommt; er sitzt auf dem Fohlen einer Eselin“ schreibt Johannes (Joh 12, 15) – Der Esel gilt auch als Tier des Friedens, im Gegensatz zum Pferd, das für kriegerische Einsätze genutzt wurde. Jesus ist ein Friedensfürst, kein Heerführer, kein machtvoller Despot; so unterstreicht es der Esel als Symbol der Einfachheit und der Schutzlosigkeit, dienend – oder besser: doch klug und wegweisend?

Balaams Esel, Rembrandt van Rijn, 1626, Öl auf Holz, 65 cm × 47 cm, Musée des Beaux-Arts de la ville de Paris

Hinweis: 2019 startet in Kassel das Rembrandtjahr; denn Rembrandts Tod jährt sich zum 350. Mal

 

So sieht die Eselin des Sehers (!) Bileam (Balaam) mehr als ihr Herr, nämlich den Engel Gottes und weigert sich, an ihm vorbeizugehen. Der Prophet Bileam hatte seine Eselin gesattelt und sich bergab auf die Reise nach Kirjathhuzoth begeben. Gott missfiel, dass Bileam dort gegen Israel reden wollte, und schickte einen Engel, um ihn aufzuhalten. Als die Eselin den Engel vor sich sah, drehte er sich weg. Daraufhin peitschte Bileam den Esel. Sie reisten weiter, bis der Esel noch einmal den Engel sah, der die Straße blockierte. Wieder drehte er sich weg, und er wurde erneut ausgepeitscht. Danach blockierte der Engel einen schmalen Durchgang zwischen zwei Mauern. Der Esel konnte nicht umkehren und auch nicht vor dem Engel ausweichen; er legte er sich einfach nieder. Bileam wurde sehr wütend und schlug seine Eselin. Als Gott dieses sah, ließ er sie sprechen: „Was habe ich dir getan, dass du mich jetzt schon zum dritten Mal schlägst?“ Auch der Engel sagte zu ihm: Warum hast du deine Eselin dreimal geschlagen? Siehe, ich bin dir als Widersacher in den Weg getreten, weil der Weg in meinen Augen abschüssig ist.“ Daraufhin erklärte der Engel Bileam, dass, wenn der Esel sich nicht weggedreht hätte, er ihn getötet haben würde. Bileam sah seinen Fehler ein: „Jetzt aber will ich umkehren, wenn mein Weg in deinen Augen böse ist.“ (vgl. 4. Buch Mose 22-34). Der Esel ist – mehr als treu und ergeben – im Wissen um seine Pflicht.

Nicht umsonst bezeichnen sich die Inselbewohner der Kanalinsel Guernsey als „Guernsey Donkeys“ (donkey, engl. Esel). Die Menschen auf Guernsey wüssten, was zu tun ist; sie ließen sich nicht so einfach etwas sagen. Constable Dennis Le Moignan dazu: „Guernsey-Esel – weil wir so stur sind. Wir sind hartnäckig. Doch wenn wir etwas erledigen müssen, erledigen wir es. Sehr zuverlässig. Aber wir sind stur.“ (7)

Augustinus soll einmal in einer Weihnachtspredigt, auf den Esel anspielend, gemahnt haben: „Achte auf die Krippe und schäme dich nicht, ein Lasttier deines Herrn zu sein!“ Soviel zum Weg (des Esels).

Das war also der Esel

In beiderlei Interpretationen, ob „pur“ verstanden, das Volk Israel also allgemein gemeint ist, oder nach Interpretation der Kirchenlehrer nur in Verkörperung des Ochsen, ruft Jesaja das (glaubende) Volk (Israel) indirekt auf, zu folgen; vorausgesetzt ist natürlich das Begreifen der ikonenhaften Szene. Ist die Krippe sozusagen einmal verstanden, ist ihre Darstellung auch Ermahnung, diese (immer wieder) zu erreichen, Jesus kennenzulernen, ihn zu erkennen, aber auch der Verheißung würdig zu werden. Diese Tiere kennen ihren Herrn; sie wissen, dass ER für sie sorgt. Ihr Verhalten führt einerseits Israels Abtrünnigkeit von seinem Herrn als widernatürlich vor Augen und zeigt andererseits den Weg auf.

- also der Ochse oder das Rind

Als Lasttiere dienten Ochsen/Stiere nicht. In Palästina wurde der kräftige Stier zum Ackerbau verwendet: „Die Ochsen bedeuten einen Wechsel der Verhältnisse, weil sie beim Pflügen das Land verändern“ (Flavius Josephus).

Ochse

Der Ochse war das wertvollste Landtier. Weil es die Einnahmen brachte, war es wertvoll und geschätzt; sein Besitz war ein Statussymbol: „Du sollst dem Ochsen zum Dreschen keinen Maulkorb anlegen.“ (5. Mose 25,4). Laut Bibel lag die Hauptbedeutung von Rindern (Ochse, Stier!) als Arbeitstieren in ihrer Leistung, Karren zu ziehen, Pflugscharen oder Dreschschlitten. Das Pflügen mit Hilfe von Rindern ermöglichte die Beackerung und Bewirtschaftung größerer Flächen; dies bildete sogar die Voraussetzung für die Entstehung der frühen Stadtkultur. Doch Rinder waren lebensnotwendig: „Wo keine Rinder sind, ist kein Korn“! (4) Und: Wofür eine Menge Esel, Pferde und Männer nötig wären, könnte der Ochse leicht und einfach tun. In einem Ochsen steckt also viel Kraft. Gleichzeitig versteht er zu dienen. In seiner Demut liegt zusätzliche Stärke. Sein Weg bedeutet kanalisierte Kraft.

Rind: Ochse – Stier | Stier - Ochse

Im ersten Jahr heißt ein „Rind“ „Kalb”. Ehe es das erste Junge gebracht hat, heißt das weibliche Rind „Starke“ oder „Färse“, nach dem Kalben dann „Kuh“. Das zeugungsfähige Rind wird als "Jungstier", „Stier“ oder als „Bulle“ bezeichnet. Der kastrierte Bulle ist der „Ochse“.

Zu Beginn der Adventszeit führte Pfarrer Markus Steinert mir die Idee des pflügenden „Stieres“ vor Augen, und zwar eines Stieres, der nicht mit dem Pflug, sondern mit seinen Hörnern den Boden pflügt. Prompt habe ich in der Kunstgeschichte recherchiert und fand – nichts. Ohne Bilder geht es für mich meistens nicht. Versucht man die Intention eines Künstlers/einer Künstlerin nachzuvollziehen, erhält man häufig eine gute Einstiegsmöglichkeit ins Thema. (Mein Sohn zeichnet sehr gut – Bitte pflügende Stiere zu Weihnachten! - Mein anderer Sohn meint nämlich: "Pflügen mit den Hörnern geht rein technisch nicht.")

In der Bibel sind sowohl Ochse und Stier, bzw. allgemein das Rind vielfach erwähnt. In der Kunst sind sie auf dieser Basis umfangreich rezipiert.

In vielen anderen Regionen, auch Religionen, wurde der Ochse/das Rind kultisch verehrt. Dies war wohl mit ein Grund, dass das Volk Israel auf Abwege geriet, um das „Goldene Kalb“ anzubeten. Das Volk Israel hatte von Aaron, dem Stellvertreter Mose, verlangt, ein Gussbild aus dem Schmuck der Menschen machen zu dürfen. So war es geschehen (Ex 32,1). Die Israeliten hatten nämlich die Rückkehr des Mose nicht mehr erwartet, als dieser auf den Berg Sinai gestiegen war, um die Gesetzestafeln mit den Zehn Geboten in Empfang zu nehmen. Ausgerechnet sie sollten die Aufforderung enthalten: „Du sollst dir kein Kultbild machen und keine Gestalt von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde“ (2.Mose 20,4).

Der Ochse und das Joch

Vielfach ist in der Bibel vom Joch die Rede. Das Joch ist das Geschirr, entweder ein schwerer Holzbalken oder ein Gurt, der über die Schultern eines Ochsen gelegt wird. Es wird an einem Wagen/Karren oder am Pflug befestigt. Letzterer wird tief in den Schmutz gezogen. Ein Bauer legte seinem Ochsen das Joch auf, um die Kraft des Tieres zu nutzen. Das Joch band die Ochsen miteinander oder mit einem anderen Tier – nicht dem Esel…!

Im übertragenden Sinne steht das Joch für etwas, dem man unterworfen und wodurch die eigene Freiheit stark eingeschränkt ist. Es steht für die Last, die der Mensch zu tragen hat; dies können Sorgen über seine Zukunft, sein Leben, seine Familie sein.

In Jeremias 31,18 heißt es: „Und ich habe mich schlagen lassen wie ein Kalb, das lernen muss, ein Joch zu tragen und den Pflug zu ziehen.“ Ein Joch, (zeitweise) zu tragen, gehört zum Leben eines jeden Menschen. Dies muss man können, man muss es auszuhalten lernen.

So war das Holzjoch zwar schwer und ermüdend, machte aber offenbar stark. Einem „Ochsen“ (oder „Stier“), ohnehin nicht für seine Geschwindigkeit bekannt, verlieh es Ausdauer, machte ihn zäh und stärkte seine ohnehin schon vorhandene große Kraft, um den langen Weg der harten Arbeit aufzunehmen.

Stier

Die vier Evangelisten – Lukas der Stier

Die Weihnachtsgeschichte, die mit „Es geschah aber in jenen Tagen …“ beginnt, ist vom Evangelisten Lukas geschrieben. Wenn auch keine Tiere beschrieben sind; eine Futterkrippe findet Erwähnung: „Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.“ (Lk 2,12)

Das Königsportal, 1145-55, Zentral-Tympanon: Die Symbole der vier Evangelisten | ©. Striegel 2018

Das Königsportal der Kathedrale von Chartres, 1145-55, Zentral-Tympanon: Die apokalyptischen Tiersymbole der vier Evangelisten mit dem wiedergekehrten Jesus Christus als Richter der Lebendigen und der Toten gemäß seinem Versprechen (Mt 19,28) in ihrer Mitte

Der „Stier“ befindet sich unter den „lebendigen Wesen“, wie sie in Hesekiel 1,10, aber vor allem in der Offenbarung 4,7 beschrieben sind: „Das erste Lebewesen glich einem Löwen, das zweite einem Stier, das dritte sah aus wie ein Mensch, das vierte glich einem fliegenden Adler. Und jedes der vier Lebewesen hatte sechs Flügel, außen und innen voller Augen.“ (Offb 4,4-18) Die vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes werden in der christlichen Ikonographie seit dem vierten Jahrhundert durch vier geflügelte Symbole dargestellt. Ein Mensch versinnbildlicht Matthäus, der Löwe Markus, der Adler Johannes, und der Stier - Lukas. Löwen und Adler sind königliche Attribute. Die Natur des Adlers steht für Leichtigkeit und Anmut. Die menschliche Natur - der Mensch - ist als Ebenbild Gottes erschaffen (vgl. Mose 1,27). - Der Stier steht für geduldig und beständig ausgeübte Kraft; er steht für Arbeit und Aufgabe.

Stier - Begriffsbestimmung

Es sind verschiedene hebräische Wörter, die mit Stier, Rind oder Ochse in der Bibel übersetzt werden. Allein neun verschiedene Begriffe gibt es in der Hebräischen Bibel für Rinder (vgl. (4)). Offenbar müssen sie im Bedeutungszusammenhang gesehen werden im Hinblick auf die jeweilige Funktion der Tiere.

Das im Hebräischen verwendete Hauptwort für „Stier" ist par, welches in Verbindung mit Opfern gebraucht wird (2.Mose 29,3-14), mit Feinden (Psalm 22,13): „Viele Stiere haben mich umgeben." Der Stier ist ein Tier, das führen kann (Ps 68,31), als Sinnbild für Stärke herhält und dem seine Feinde nichts anhaben können (Ps 92,11). Die Hörner sind somit Zeichen. Mit seinen Hörnern verleiht der Stier der helfenden Macht Jahwes Ausdruck (4.Mose 23,22) (4.Mose 24,8) (Dtn 33,17).

„Das Wort baqar bezeichnet Rinder, die zum Arbeiten benutzt wurden, aber und obwohl auch geopfert wurden (4.Mose 7,3-88; 2. Chr 35,8-12).

Der Ausdruck shor bezieht sich eher auf die Stärke und die Tapferkeit des Stieres (2.Mose 21,28-36; Spr 14,4; Hes 1,10).“ (5)

Doch neben der unterschiedlichen Zuweisung der Wörter in der hebräischen Ursprache für „Stier“, „Rind“, „Ochse“ oder auch „Kalb“, werden „Stier“ und „Ochse“ oftmals in derselben Bedeutung genannt.

„Das Wort für „gewaltige [Stiere]" in Psalm 22,13 ist abbir, was „Starker" bedeutet und in weiteren Stellen mit „Stier" (Ps 50,13, Ps 68,31), „Ochse" (Jes 34,7) übersetzt wird.“ (5)

Im heutigen deutschen Sprachgebrauch bezieht sich das Wort „Ochse“ zwar hauptsächlich auf einen kastrierten Stier, doch die Begriffe in der Ursprache, die in verschiedenen Übersetzungen oft mit „Ochse“ wiedergegeben worden sind, haben offenbar nicht diese begrenzte Bedeutung. Obwohl man gewöhnlich Stiere kastrierte, um sie als Zugtiere brauchbar zu machen, ihr biologisches Sozialverhalten im Herdenverband wurde verändert, war dies bei den Israeliten anscheinend gar nicht üblich; denn ein verstümmeltes Tier durfte nicht geopfert werden (3.Mose 22,23-24; 5.Mose 17,1; vgl. 1.Könige 19,21 (obwohl ein von Sexualhormonen befreites Fleisch geschmackliche und geruchliche Vorteile aufgewiesen und die Schlachtleistung verbessert worden wäre). Doch vermutlich verwendeten die Israeliten eine zahmere Zuchtrasse. 

Somit tut sich ein Interpretationsspielraum auf für den „Stier“ mit seinen Möglichkeiten.

Wall Street Bull Marketing

Mit dem Bild eines Stieres verbindet man die Möglichkeit bzw. Gefahr, unberechenbarer Angriffslust ausgeliefert zu sein. Diese negative bedrohliche Kraft ist ebenfalls in der Bibel beschrieben: „Hört dieses Wort, ihr Baschankühe auf dem Berg von Samaria, die ihr die Schwachen ausbeutet und die Armen zermalmt und zu euren Männern sagt: Schafft herbei, wir wollen saufen!“ (Amos 4,1). Nach Ex 21,29.36 mussten Rinderhalter als aggressiv aufgefallene Tiere besonders bewachen. Das erste Zitat beinhaltet sogar Vorsatz; ansonsten denkt man eher an Affekt.

Die aggressive Seite ist Teil des Verhaltens eines Stieres bzw. Bullen. Stiere lassen sich reizen, denkt man etwa an den Stierkampf in Spanien, Südfrankreich oder Portugal: Sie reagieren aggressiv auf die schnellen Bewegungen, die mit dem Tuch vollführt werden.

Charging Bull, Bronzestatue, Arturo Di Modica (* 1941), Bowling Green Park, Financial District, Manhattan, New York City

Die Statue hat ein Gewicht von 3,5 Tonnen und ist 3,4 Meter hoch mit einer Länge von sechs Metern. Der Bulle soll den aggressiven finanziellen Optimismus und Erfolg durch seine angriffsbereite Haltung symbolisieren.

 

In der Welt des Handels gibt es einen Begriff, der als "Bull Marketing" oder "Charging Bull" bezeichnet wird. Ein Bullenmarkt ist definiert als der Zeitraum, in dem die Börsenkurse stark steigen. Der Aktienmarkt und der Handel nehmen zu. Die Preise steigen.

Die Börse unterscheidet zwischen Bären- und Bullenmarkt. Während der Bär auf einen erwarteten Kursabfall – er ist pessimistisch und macht sein Geld durch Skepsis und Unglauben – setzt, und ein Bärenmarkt bergab geht, steht der Bulle für das Gegenteil – er ist optimistisch. Er kauft in der Hoffnung auf Aufschwung. Ein langfristiger Bullenmarkt ist etwas, worauf die Investoren hoffen.
Ein Bulle greift nicht nur an, sondern er gibt alles. In einem christlichen Lied heißt es: "Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde. Heute wird getan oder auch vertan, worauf es ankommt, wenn er kommt" (Text: Alois Albrecht | Melodie: Ludger Edelkötter)

Der Bullenmarkt veranschaulicht die positive Kraft, die in diesem Verhalten eines Stieres liegt. Auch diese findet sich im Alten Testament. Der Beter von Ps 92,11 fühlt sich im Wissen um Jahwes Hilfe nicht nur stark wie ein Stier, dem seine Feinde nichts anhaben können, sondern auch wehrhaft.

Gaudete (Freut Euch)

Jungstiere werden in der Bibel mehrfach in ihrem Hüpfen und Springen als Ausdruck für Lebensfreude beschrieben: „Für euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen und ihre Flügel bringen Heilung. Ihr werdet hinausgehen und Freudensprünge machen wie Kälber, die aus dem Stall kommen“ (Mal 3,20)

Sind die Tiere in freudiger (wissender) Erwartung? Mit einem anderen Erwartungshorizont, der als Dummheit ausgelegt wird? „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht” (Mt 11,28-30).

Flavius Josephus schreibt zu ihrer späteren Verwendung als kräftige „Stiere“, im Ackerbau: „Die Ochsen bedeuten einen Wechsel der Verhältnisse, weil sie beim Pflügen das Land verändern“ (6).

Der Ochse/der Stier hat also nicht nur gelernt, wie es geht, den Pflug zu ziehen, sondern was es bedeutet, effizient größere Felder zu beackern, was es braucht, um erfolgreich zu sein. Das Joch hilft dabei, die „ungebändigte Kraft“ (1.Könige 19,21) gezielt umzusetzen. Ein unbändiger Wille ist für diese Arbeit nötig. Die Stärke ist vorhanden.

Die Krippe ist der Ort, an dem uns Gottes Gnade zuteil wird – und Aufgabe.

Kraft - Der Herr gibt die Gnade zu pflügen!

Im Evangelium zum dritten Adventssonntag (Lk 3,10-18) hieß es, so Pfarrer Markus Steinert in seiner Predigt: „„Was sollen wir also tun?“ „Meister, was sollen wir tun?“ „Was sollen denn wir tun?“ Dreimal wird Johannes dem Täufer die nahezu gleiche Frage gestellt. Denn zuvor hatte er den Menschen in der Wüste aufgetragen: „Bereitet den Weg des Herrn. - Macht gerade seine Straßen!“ Und weiter: „Was krumm ist, soll gerade, - was uneben ist, soll zum ebenen Weg werden!“ Und diese Aufforderungen haben bei den Menschen Wirkung gezeigt. Jetzt wollen sie es aber genauer wissen: „Was sollen wir konkret tun, Johannes? Was schlägst du uns vor? „Wie kann es gehen?““

Johannes der Täufer, der als letzter Prophet gilt, wollte die Gemeinde im Exil zum Aufbruch motivieren. Die Menschen nehmen seinen Aufruf zur Umkehr offenbar an und fragen, wie es konkret gehen soll. Dahinter steht die Hoffnung auf Gotteserkenntnis und damit auf eine neue Zeit. Die Antworten Johannes des Täufers in Lk 3,10-14 sind sehr pragmatisch, wie es gehen kann, den Weg zur Krippe aufzunehmen, der „frohen Botschaft“ entgegen zu gehen: Teilen, wenn man mehr hat, als man braucht. Sich an die gesetzlichen Regeln halten und niemanden über den Tisch ziehen. Die eigene Macht nicht missbrauchen. „Nüchterne und realisierbare Antworten… Ermutigungen, genau darin das zu tun, was möglich ist“, so Steinert in seiner Predigt. - Wir sind gewissermaßen aufgefordert, „in die Hufe zu kommen“, „die Beine in die Hand zu nehmen“, loszulegen und umzusetzen.

Befähigung

„Wo keine Rinder sind, bleibt die Krippe leer, reicher Ertrag kommt durch die Kraft des Stieres.“ (Sprüche 14,4)

So könnte der Stier angesichts seiner Voraussetzungen auf die Idee kommen, direkt seine Hörner zu nutzen, um den Boden umzugraben und das Feld zu bereiten zur Krippe. Seine Kraft steht für die Gnade Gottes, die in ihm wirkt. Durch die Erde fräsende Stiere einerseits als Nachstrebende des erkennenden Ochsen an der Krippe, andererseits aber auch als Vorläufer, Fürsorger und Fürbitter für nachfolgende Menschen (Generationen), indem er seine Furchen zieht. Diese bilden die labyrinthische Bahn (nur ein Weg führt zum Ziel), die zur Krippe führt. Die Gnade Gottes ermächtigt, etwas (Großes) zu tun. Sie ist die übernatürliche Kraft, die den Stier – damit uns - zwingt, sich schaffend vorwärts zu bewegen. Sie injeziert die nötige Arbeitsmoral, um den Boden pflügen, auch um erfolgreich zu sein. So verrichtet der Stier nicht nur selbstverständlich die Arbeit, die niemand sonst machen möchte, sondern tut dies auch noch mit großer Freude – sogar unter Einsatz seiner Hörner? Eigentlich sind Hörner den Wiederkäuern lediglich zu Verteidigungszwecken evolutionär gewachsen.

So sucht der Ochse (Stier?) auch nicht nach dem Lob oder der Anerkennung des Menschen. Seine größte Erfüllung und Freude ist das Ziel.

Johannes, so Steinert, fordere (allerdings) als Umkehr, als Umdenken nichts Heldenhaftes und Ausgefallenes, sondern kleine Schritte zu einer veränderten Lebenshaltung und einer neuen Orientierung.

Adam und Eva sind der ursprüngliche Grund für diese Freiheit, zu tun. Ihnen war auferlegt, zu arbeiten und die Herrschaft zu ergreifen, um alles, was ihnen gehörte, zu vervielfachen? „Dann sprach Gott, der HERR: Siehe, der Mensch ist wie einer von uns geworden, dass er Gut und Böse erkennt.“ (1.Mose 3,1)

Materialismus, Götzendienst, falsche Kompromisse und Verwirrung können Hindernisse sein auf dem Weg zu DEM, der stärker sei als er selbst nach Aussage des Johannes. Er kündigt Jesus als den Einen an, auf den wir schauen können.

… zur Führung

„…, ja metaphorisch kann „Stier“ die Führer der Völker (Ps 68,31 ) bezeichnen und sehr konkret die Söldner der Großmacht Ägypten als starke Soldaten charakterisieren (Jer 46,21).“ (4)

Der Heilige Geist ist nicht nur notwendig, um den Weg zu gehen, sondern auch, um Anführer zu sein, apostolisch zu wirken - den Weg zu bereiten.

Denn die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Kinder Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, sodass ihr immer noch Furcht haben müsstet, sondern ihr habt den Geist der Kindschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater! Der Geist selber bezeugt unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden. (Römer 8, 15-17)

Christine Striegel

* „Das Wissen um die Erlösung (von Zacharias im Benedictus gesprochen) war das Wissen um Gottes Sohn als Erlöser und Erretter.“

Das Joch ist schwer. Somit steht es auch für das Kreuz, das Jesus Christus trägt.

(1) Gerd Wittka, Die Weihnachtsverkündigung in den apokryphen Kindheitsevangelien, Studienarbeit, Copyright © 1999 GRIN Verlag

(2) Katholische Hörfunkarbeit, Beitrag von Prof. Dr. Ulrich Lüke (Münster), 17.12.2018
(3) https://de.wikipedia.org/wiki/Weisheit
(4) Rind, Klaus Koenen , https://www.bibelwissenschaft.de , Sept. 2011
(5) Bibel-Lexikon Stier
(6) Flavius Josephus, Geschichte des Jüdischen Krieges, aus dem Griechischen von Heinrich Clementz, Fourier Verlag, Wiesbaden, 6. Auflage, 1984
(7) Dennis Le Moignan, Constable in St. Peter Port / Unterwegs mit den Douzeniers von Guernsey – Deutschlandfunk, 16.12.2016

* Die Bibelzitate unserer Homepage, entstammen, soweit nicht anders bezeichnet, der Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, vollständig durchgesehene und überarbeitete Ausgabe

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