30.11.| Jahreskreis | Herz Mariae

Heiliger Andreas

Leben

Geboren in Bethsaida (Galiläa) oder in Kapharnaum, gestorben am 30. November 60 in Patras (Griechenland)

Als „Erstberufenen der Apostel“ und „Bruder des Hauptes der Apostel“ verehrt die Ostkirche den heiligen Andreas. 

Nach dem Johannesevangelium gehörte Andreas zunächst zu den Jüngern des Täufers Johannes und wurde durch ihn zu Jesus geführt. Anschließend brachte er seinen Bruder Simon Petrus zu Jesus mit den Worten: „Wir haben den Messias gefunden.“ (Joh 1, 35–42) 

Er stammte aus Betsaida und war wie sein Bruder von Beruf Fischer. Mit seinem Bruder gehörte er zum engeren Jüngerkreis Jesu. Außer in den Apostellisten wird Andreas im Johannesevangelium bei der Speisung der fünftausend Menschen (Joh 6, 8 f.) eigens genannt und von Griechen angesprochen, die zu Jesus wollen (Joh 12, 23). 

Später wirkte Andreas in den Gebieten um das Schwarze Meer und in Griechenland. Am 30. November 60 oder 62, so wird übereinstimmend berichtet, soll er in Patras das Martyrium erlitten haben. Der Legende nach geschah das an einem x-förmigen Kreuz (Andreaskreuz). 

Der 30. November als sein Todestag wird in der katholischen und auch in der orthodoxen Kirche als Andreastag gefeiert. Im vierten Jahrhundert wurden seine Gebeine, die zunächst in der nach ihm benannten Kirche von Patras aufbewahrt wurden, in der Apostelkirche von Konstantinopel beigesetzt. Darauf beruht die Errichtung des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel. 

Das Haupt des Apostels kam 1462 nach Rom und wurde unter Paul VI. während des Zweiten Vatikanischen Konzils 1964 als Geste ökumenischer Verbundenheit nach Patras zurückgegeben. „Kommt und seht!“ (Joh 1, 39) – Diese Einladung, die Andreas nach dem Johannesevangelium in der ersten Begegnung mit Jesus vernahm, hat ihn ein Leben lang geführt und ist auch Einladung an uns für unseren Weg mit Jesus Christus. 

Brauchtum

Die Andreasnacht wurde im Volksglauben zur Zauber- und Orakelnacht für Handel, Heirat u.ä. Es entstand der Brauch des "Klöpfelns", bei dem Kinder von Haus zu Haus ziehen, klopfen und singen und dafür beschenkt werden. Der Andreastag gilt auch als wichtiger Lostag für das Wetter.

Name

Andreas bedeutet "der Mannhafte" (griechisch).

Darstellung

Andreas wird dargestellt mit einem x-förmigen Kreuz (Andreaskreuz), auch mit Fisch, Strick und ohne Schuhe.

Patron

Andreas ist Patron von Russland, Achaia (Griechenland) und Schottland, der Fischer, der Fischhändler, der Bergleute, der Metzger und Seiler. Er wird angerufen als Vermittler in Liebesangelegenheiten, für Eheglück und Kindersegen.

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