06.11.| Jahreskreis | Pfarrgemeinde Herz Mariae

Heiliger Leonhard von Limoges (von Noblac)

Leben

Geboren im 5. Jahrhundert in Frankreich, gestorben vermutlich um 559 in der Nähe von Limoges (Frankreich).

Der Einsiedler Leonhard lebte wahrscheinlich im sechsten Jahrhundert. Über sein Leben wissen wir hauptsächlich aus Legenden.

Danach soll er aus fränkischem Adel stammen und von Remigius von Reims getauft und unterrichtet worden sein. 

Er soll sich am fränkischen Königshof besonders für Gefangene und deren Freilassung eingesetzt haben. Es wird berichtet, viele Gefangene hätten den Namen Leonhards im Kerker ausgerufen. Im selben Moment seien die Fesseln und Ketten gelöst gewesen. Das ist Grund dafür, dass ihm geweihte Kirchen außen mit Ketten umspannt oder innen damit behängt sind. Er habe sich in die Einsamkeit des Waldes von Limoges zurückgezogen, wohin die derart Befreiten voll Dankbarkeit zu ihm gekommen seien und ihre Ketten niedergelegt hätten. Dort hat Leonhard das Kloster Saint-Léonard-de-Noblac gegründet, dem der Heilige auch einige Zeit als Abt vorstand. Von einer Zelle aus habe er gepredigt und Kranke geheilt, die Bischofswürde habe er abgelehnt.

Brauchtum

Leonhard wurde im Laufe der Jahre besonders in Bayern zu einem der beliebtesten Heiligen, und wird mancherorts zu den Nothelfern gezählt. Er gilt auch als Patron für alle Anliegen der Bauern. In Bad Tölz, wo die Leonhardskapelle im Gedenken an den Heiligen mit einer Eisenkette umspannt ist, findet seit 1856 die berühmte Leonhardifahrt statt, eine Prozession hoch zu Ross, der jährlich rund 20.000 Schaulustige beiwohnen.

Name

"Leonhard" ist althochdeutsch und heißt "der Löwenstarke".

Darstellung

Der heilige Leonhard wird in Abtskleidung mit Stab und Buch, mit Fesseln, Fußblock, Ketten oder Stallvieh dargestellt.

Patron

Er ist Patron der Bauern, Ställe, Stallknechte, Fuhrleute, Schmiede, Schlosser, Lastenträger, Kohlenschlepper, Böttcher, Butter- und Obsthändler, Bergleute, der Gefangenen, der Pferde, des Viehs, für eine glückliche Entbindung, gegen Geistes- und Geschlechtskrankheiten sowie Kopfweh.

Die Klosterkirche von Saint-Léonard-de-Nobla, die das Grab des Heiligen beherbergt, ist bis heute ein beliebter Wallfahrtsort.

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