20.08. | Jahreskreis | Pfarrgemeinde Herz Mariae

Heiliger Bernhard von Clairvaux

„Die Welt verachten; niemand verachten; sich selbst verachten; verachten, verachtet zu werden verachten.“

Leben

Geboren um 1090 in Fontaines-les-Dijon (Frankreich), gestorben am 20. August 1153 in Clairvaux (Frankreich).

Bernhard von Clairvaux ist eine der großen und einflussreichen Heiligengestalten des Mittelalters. Er stammte aus einer adeligen und frommen Familie in Burgund. 1112 trat er zusammen mit 30 Gefährten in das Reformkloster Cîteaux ein. 1115 wurde er mit zwölf Mönchen nach Clairvaux gesandt, um dort ein neues Kloster zu gründen, dessen Abt er wurde. Von hier aus gründete er 69 weitere Klöster. Bernhard war ein begabter Prediger. Sein Rat und Einfluss wurde von den mächtigen Persönlichkeiten seiner Zeit, Päpsten, Bischöfen und Fürsten, gesucht und geschätzt. 
Trotzdem blieb er zutiefst Mönch und lehnte wiederholt Bischofsernennungen (Bernhard wird häufig mit den Bischofsmitren zu Füßen dargestellt) ab, weil er sich weder gesundheitlich noch charakterlich dazu in der Lage sah. Erst spät, am Ende des Jahres 1130 wurde Bernhard in Châlons-sur-Marne zum ersten Mal zum Bischof gewählt.

Bernhard bekämpfte verschiedene Irrlehren, ebenso die rationalistische Glaubensauslegung des Abaelard. Seine Christusmystik, in deren Mittelpunkt der Gekreuzigte steht, war wegweisend für die mittelalterliche Mystik. 

Seine Marienpredigten werden heute als Meisterwerke der Marienverehrung geschätzt.

Auf Veranlassung von Papst Eugen III. warb er landauf, landab für den zweiten Kreuzzug. Die große Enttäuschung über die verheerende Niederlage überschattete sein Lebensende. 

Mit seinen Predigten entfachte er zwar in ganz Europa zunächst einen Sturm der Begeisterung für die Kreuzzüge; dennoch geriet die Kreuzzugsidee in Europa in eine Krise. Letztendlich, noch zu Lebzeitem Bernhards, gelangte die Kirche zur Einsicht, dass Krieg nicht wegen Nichtchristlichkeit des Gegners eröffnet werden durfte.

Im Alter von 63 Jahren starb der große Kirchenmann an einer Magenkrankheit. Das Grab ist heute nicht mehr vorhanden, sein Haupt jedoch ruht seit 1813 in der Kathedrale von Troyes. 

Bernhard wurde 1174 heiliggesprochen und 1830 durch Papst Pius VIII. zum Kirchenlehrer erhoben.

Name

"Bernhard" ist ein althochdeutscher Name und hat die Bedeutung der "Bärenharte".  

Darstellung

Der heilige Bernhard wird dargestellt als Zisterzienser mit Bienenkorb, Teufel an der Kette, mit einem bellenden Hund, mit Muttergottes oder Leidenswerkzeugen.  

Patron

Bernhard ist der Patron der Imker und Wachszieher, gegen Besessenheit, Dämonen, Tierplagen und Unwetter, ferner des Zisterzienserordens, von Burgund, Ligurien, Genua und Gibraltar.  

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