Jahreskreis - Herz Mariae

Heilige Klara von Assisi

Leben

Geboren im Jahr 1194 in Assisi, gestorben am 11. August 1253 in San Damiano.

Klara (Chiara dei Scifi, 1194–1253) war adeliger Herkunft. Sie war fasziniert vom Lebenswandel des 12 Jahre älteren Franziskus mit seinem Armutsideal. Mit 18 Jahren flüchtete sie aus ihrem Elternhaus, um dem Lebensweg des Franziskus nachzueifern. Sie erhielt von Franz in der kleinen Portiunkulakirche Ordensgewand und Schleier. Mit ihrer Schwester Agnes zog sie in ein kleines Haus in der Nähe von San Damiano. Weitere Gefährtinnen kamen hinzu. Dies war die Keimzelle des ersten franziskanischen Frauenklosters. Die Gemeinschaft, der sich später auch Klaras Schwester Beatrice und ihre verwitwete Mutter Hortulana anschlossen, wurde nach Klaras Tod „Klarissen“ genannt. Franziskus verfasste für die Frauen eine kurze schriftliche Anweisung für das tägliche Leben. Um 1215 erhielt Klara von Innozenz III. ein für Frauen damals ungewöhnliches Privileg, nämlich das „Privilegium paupertatis“, das besondere Recht der Armut. Klaras, schon von Kindesbeinen an schlechte Gesundheit, verschlechterte sich stets durch ihre strenge Askese. Etwa vom dreißigsten Lebensjahr an konnte sie ihren Orden, der sich weiter ausbreitete, nur noch vom Bett aus leiten. Mit großer Geduld ertrug sie ihr Leiden, dem sie schließlich erlag. Auf dem Sterbebett hatte sie zuvor von Papst Innozenz IV. die Bestätigung ihrer endgültigen Ordensregel, die weiterhin das Ideal vollkommener Armut verfolgt, erhalten.

Man sagt ihr nach, mit ihrer Gabe, Wunder zu vollbringen, habe sie zweimal die Sarazenen davon abhalten können, San Damiano einzunehmen. Bereits zwei Jahre nach ihrem Tod wurde sie heiliggesprochen.

Brauchtum

Vom Klara-Wasser, das in San Chiara in Assisi gesegnet wird, erhoffen sich viele Menschen die Linderung ihrer Augenleiden.

Name

"Klara" kommt aus dem Lateinischen und heißt "die Leuchtende".

Darstellung

Im Klarissenhabit mit Ziborium oder Monstranz.

Patron

Patronin der Wäscherinnen, Stickerinnen, Vergolder, gegen Fieber und Augenleiden. 

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