04.08.| Jahreskreis | Pfarrgemeinde Herz Mariae

Heiliger Johannes Maria Vianney

„Pfarrer von Ars“

"Le Sacerdoce, c’est l’amour du cœur de Jésus.” - „Das Priestertum ist die Liebe des Herzens Jesu.“ 

„Es ist nicht nötig, viel zu sprechen, um gut zu beten. Man weiß, dass Jesus dort ist, im heiligen Tabernakel: Öffnen wir ihm unser Herz, freuen wir uns über seine heilige Gegenwart. Das ist das beste Gebet.“

„Nicht der Sünder ist es, der zu Gott zurückkehrt, um ihn um Vergebung zu bitten, sondern Gott selbst läuft dem Sünder nach und lässt ihn zu sich zurückkehren."

Zitate aus: Le curé d’Ars. Sa pensée – Son cœur. Présantés par l’Abbé Bernard Nodet, éd. Xavier Mappus, Foi Vivante, 1966 

Leben

Geboren am 8. Mai 1786 in Dardilly (Frankreich), gestorben am 4. August 1859 in Ars-sur-Formans (Frankreich).

Johannes Maria Vianney ist besser als „Pfarrer von Ars“ bekannt. Er lebte in Frankreich und entstammte einer streng katholischen Bauernfamilie. 

Er war schon als Kind sehr fromm und hatte die Absicht, Priester zu werden. Mit 19 Jahren begann er sein Studium. Dieses fiel ihm zunächst wegen mangelnder Schulbildung sehr schwer; so fehlten zum Beispiel die erforderlichen Latein-Kenntnisse. Hilfe fand er hier bei einem befreundeten Pfarrer. Doch brachten die Napoleonischen Kriege eine weitere Verzögerung. Erst 1815, mit knapp 30 Jahren, wurde er zum Priester geweiht, auch weil er zunächst zweifelte. Zweifel, ob der Dienst eines Priesters der richtige für ihn sei, hatte er später auch noch; mehrere Male versuchte er, sich seiner Aufgabe als Pfarrer zu entziehen, um in der Einsamkeit ein kontemplatives Leben zu führen. Die Zweifel verstärkten sich im Alter, zunehmend erschöpft, - und das, obwohl er, äußerst demütig, immer wusste, dass er als Priester ein unermessliches Geschenk für die Menschen war: „Ein guter Hirte, ein Hirte nach dem Herzen Gottes, ist der größte Schatz, den der liebe Gott einer Pfarrei gewähren kann, und eines der wertvollsten Geschenke der göttlichen Barmherzigkeit.“ (in Le curé d’Ars. Sa pensée – Son cœur. Présantés par l’Abbé Bernard Nodet, éd. Xavier Mappus, Foi Vivante, 1966, S. 101)

Seit 1818 war er Seelsorger der (zunächst) religiös völlig uninteressierten Gemeinde von Ars, diese holte ihn später allerdings jedes Mal zurück, wenn er zwischendurch in Zweifel an seiner eigenen Tätigkeit geriet. 

Dennoch: Mit großem persönlichen Einsatz gelang es ihm, in seiner Gemeinde ein neues, wahrhaft christliches Leben zu wecken. Unermüdlich war er als Beichtvater, Prediger und Seelsorger tätig. Sein Ruf lockte bald Menschenscharen von nah und fern an, die bei ihm Rat und Hilfe suchten. Er bürdete sich immer mehr auf. Hinzu kam sein asketischer Lebenswandel, sodass er die Grenzen seiner Belastbarkeit weit überschritt.1859 starb er völlig erschöpft. 

Papst Pius XI. sprach ihn 1925 heilig.

Neben seiner Verkündigungstätigkeit, der handelnden Nächstenliebe und seinen Aussagen zur Wichtigkeit des priesterlichen Dienstes hob "Pfarrer von Ars" die Bedeutsamkeit der Sakramente, insbesondere der Eucharistie hervor - er "erzog" die Gläubigen zur eucharistischen Gegenwart und zum Kommunionempfang durch Vorleben seiner besonderen (liebevollen) Betrachtung der Hostie und Ehrfurchtserbietung vor dem Tabernakel. Auch war es ihm ein Anliegen, die Bedeutung der sakramentalen Buße neu entdecken zu lassen und einer auch damals schon vorhandenen Scheu der Gläubigen gegenüber diesem Sakrament entgegenzuwirken. Er wollte nicht nur das Schöne der Sündenvergebung vermitteln, sondern betrachtete diese auch als eine mit der eucharistischen Gegenwart innerlich verbundene Notwendigkeit.

Name

"Johannes" ist hebräisch und bedeutet "Der Herr ist gnädig".

Darstellung

Der „Pfarrer von Ars“ wird meistens mit Rochett (bis zu den Knien reichendes, gefaltetes, manchmal verziertes, weißes Leinengewand) und Stola dargestellt.

Patron

Papst Pius XI. erklärte ihn 1929 zum Patron der Pfarrer.

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