22.07. | Jahreskreis | Pfarrgemeinde Herz Mariae

Heilige Maria Magdalena

Leben

Geboren etwa um Christi Geburt, gestorben vermutlich im 1. Jahrhundert.

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Der Vatikan hat die Rolle der heiligen Maria Magdalena am 10. Juni 2016 (erneut) aufgewertet und sie liturgisch den Aposteln gleichgestellt. Die liturgische Gleichstellung Maria Magdalenas mit den Aposteln durch das Dekret „Apostola Apostolorum“ erfolgte auf ausdrücklichen Wunsch von Papst Franziskus und soll auch das kirchliche Nachdenken über Würde und Rolle der Frau anregen.

Der bisherige „gebotene Gedenktag“ am 22. Juli wurde in der katholischen Kirche in ein „Fest“ umgewandelt. Dieses Fest der Heiligen Maria Magdalena entfällt im Jahr 2018.

Maria Magdalena oder – wie wir sie aus den Evangelien kennen – „Maria von Magdala“ ist neben der Mutter Jesu die bedeutendste Frau des Neuen Testaments. Schon früh wurde ihre Gestalt verwoben mit Maria von Betanien, der Schwester des Lazarus, und der reuigen Sünderin, die Jesus die Füße salbte, was in beiden Fällen aber exegetisch nicht haltbar ist. 

Maria von Magdala war die treueste Jüngerin Jesu und sorgte mit anderen Frauen für den Lebensunterhalt Jesu und der Jünger (Lk 8, 3). Sie harrte unter dem Kreuz aus (Mk 15, 40–41) und beobachtete Jesu Grablegung (Mk 15, 47). Biblisch ist mehrfach bezeugt, dass der Auferstandene ihr als Erstzeugin der Auferstehung den Auftrag erteilte, den Jüngern diese Botschaft zu verkünden (vgl. Joh 20, 14–18; Mt 28, 1.9 f.; Mk 16, 9–11). Deshalb gaben ihr die Kirchenväter den Ehrentitel „apostola apostolorum“, „Apostelin der Apostel“. 

Neuere Untersuchungen frühchristlicher Zeugnisse weisen die besondere Bedeutung der Maria von Magdala in den frühchristlichen Gemeinden nach. 

Name

"Maria" kommt aus dem Hebräischen und heißt "die von Gott Geliebte". "Magdalena" ist ein Namenszusatz der bedeutet, dass Maria "aus Magdala" stammte.

Darstellung

Maria aus Magdala wird als vornehme Frau oder als Büßerin vor einer Höhle mit Totenkopf, Geißel, Salbgefäß und Schmuck dargestellt.

Patron

Sie ist Patronin der Frauen, der reuigen Sünderinnen, der Verführten, der Kinder, die schwer gehen können, der Schüler und Studenten, der Handschuh- und Kammmacher, Friseure, Gärtner, Salbenmischer, Parfüm- und Puderhersteller, Winzer, Weinhändler, Bleigießer, Böttcher, Weißgerber, Wollweber, der Gefangenen sowie gegen Augenleiden, Gewitter und Ungeziefer.

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