20.07. | Jahreskreis | Pfarrgemeinde Herz Mariae

Elias

Prophet

Leben

Geboren und gestorben vermutlich im 9. Jahrhundert vor Christus 

Der Wanderprophet Elias ist aus den beiden Büchern der Könige des Alten Testaments bekannt. Elias schritt gegen die Götterkulte ein, die am israelischen Königshof herrschten und verhinderte, dass sich diese Irrlehren auch im Volk verbreiteten.  

Die Erzählungen der Bibel berichten oft aus dem Leben des Propheten: Wie er vom Hunger gepeinigt Speise aus der Hand eines Engels empfängt oder als Gast der Witwe in Sarepta deren Sohn von den Toten auferweckt, diese Begebenheiten gehören zu den bekanntesten Stellen des Alten Testaments.

Im Judentum entstand früh der Glaube, Elija sei nicht gestorben, sondern lebend in den Himmel aufgenommen worden. Er gilt seither als der wichtigste Prophet nach Mose.

Name

"Elias" ist ein hebräischer Name. Er bedeutet "Mein Gott ist Jahwe".  

"Elias" ist auch unter den Namen "Elija" oder "Elia" bekannt.  

Patron

Elias ist der Patron der Flugzeuge und Luftschiffe, des Karmeliterordens sowie gegen Feuer und Gewitter.


Heilige Margareta

Lucas Cranach d. Ä., Katharinenaltar (Triptychon), linker Flügel: Heilige Dorothea, Agnes und Kunigunde, Mitteltafel: Martyrium der Hl. Katharina, rechter Flügel: Heilige Barbara, Ursula und Margaretha, 1506. 124 × 67 cm, 126 × 141 cm, 124 × 67 cm, Öl auf Holz, Dresden, Gemäldegalerie 
Lucas Cranach d. Ä., Katharinenaltar (Triptychon), linker Flügel: Heilige Dorothea, Agnes und Kunigunde, Mitteltafel: Martyrium der Hl. Katharina, rechter Flügel: Heilige Barbara, Ursula und Margaretha, 1506. 124 × 67 cm, 126 × 141 cm, 124 × 67 cm, Öl auf Holz, Dresden, Gemäldegalerie

Margareta, eine legendäre frühchristliche Märtyrerin, lebte wohl Ende des dritten Jahrhunderts in Kleinasien. Sie soll die Tochter eines heidnischen Priesters gewesen sein, die von einer christlichen Amme zum Glauben erzogen wurde. Als der Vater dies bemerkte, habe er sie verstoßen und beim Stadtpräfekten denunziert. Der soll Gefallen an dem schönen Mädchen gefunden haben, das sich ihm jedoch verweigerte. So habe er sie zahlreichen Martern unterzogen, während sie freimütig ihren Glauben bekannte. Da sie die Foltern überstand, habe er sie schließlich töten lassen. Sie wird seit frühester Zeit in der Ostkirche verehrt, im Westen ist ihre Verehrung seit dem siebenten Jahrhundert bezeugt. 

Mit Barbara und Katharina zählt sie als Nothelferin zur Gruppe der „drei heiligen Madln“ und mit diesen und Dorothea zusammen zu den vier „Virgines capitales“, den „wichtigsten Jungfrauen“. Margareta war eine der Stimmen, auf die sich später Jeanne d’Arc berief.


Heiliger Apollinaris

Von Apollinaris ist nur weniges bekannt. Alte Legenden erzählen, er sei mit Petrus von Antiochia nach Rom gekommen, sei dann von diesem nach Ravenna gesandt worden, wo er zwanzig Jahre als Bischof gewirkt habe, und schließlich von Heiden nach qualvollen Folterungen getötet worden. Andere Quellen verlegen seine Lebensgeschichte in die Zeit um 200 und schildern einen ähnlichen Verlauf. Den Anspruch, seine Begräbnisstätte zu sein, erhebt neben der Basilika S. Apollinare in Classe in Ravenna seit dem neunten Jahrhundert auch die dortige Kirche S. Apollinare Nuovo. Einige seiner Reliquien sollen ins Rheinland, u. a. nach Köln und Düsseldorf, gekommen sein. So wird Apollinaris auch im Erzbistum Köln besonders verehrt. 

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