03.07. | Jahreskreis | Pfarrgemeinde Herz Mariae

Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen?“ (Joh 14,5 EU). - 

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.“  (Joh 14,6 EU)

Dann lasst uns mit ihm gehen, um mit ihm zu sterben“ (Joh 11,16 EU).

Heiliger Thomas

Geboren um Christi Geburt, vermutlich in Galiläa, gestorben 72 in der Nähe von Madras (Indien). 

Der heilige Thomas, dessen wirklichen Namen wir nicht kennen, gehört zum Kreis der Zwölf. „Thomas, genannt Didymus (Zwilling)“ (Joh 11, 16) nennt ihn die Bibel mit seinem Beinamen, der in allen vier Verzeichnissen der Apostel in den Evangelien erwähnt wird. Nach dem Johannesevangelium ist er es, der initiativ wird, wenn unter den Jüngern Fragen aufkommen: „Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollten wir dann den Weg kennen?“ (14, 5), oder der in Worte fasst, was alle spüren: „Dann lasst uns mit ihm gehen, um mit ihm zu sterben.“ (11, 16) Für viele hat der Name Thomas das feste Attribut „der Zweifler“ oder „der Ungläubige“. Das erinnert an die Erscheinung des Auferstandenen vor den Jüngern, bei der Thomas zunächst nicht zugegen ist. Thomas, der sich anfangs weigert, den anderen zu glauben, dass Jesus lebt, wird in der persönlichen Begegnung mit Jesus überzeugt und tief bewegt, sodass er bekennt: „Mein Herr und mein Gott.“ (Joh 20, 28) 

Der Überlieferung zufolge war Thomas als Missionar in Indien tätig, wo er den Märtyrertod erlitt. Noch heute führen dort die sogenannten Thomaschristen ihren Ursprung auf sein Wirken zurück. 

Brauchtum

Der Gedenktag des Heiligen lag bis 1969 auf dem 21. Dezember. Die längste Nacht des Jahres, die Thomas-Nacht, gehörte zu den "Rauhnächten", denen man eine besondere mystische Bedeutung zuschrieb. In dieser Nacht befragten heiratswillige junge Frauen oft Orakel, um herauszufinden, ob sie die Chance zu einer baldigen Hochzeit hätten. Unartigen Kindern drohte man an diesem Tag manchmal damit, eine dunkle Gestalt würde sie in einen großen Sack stecken und fortbringen. 

Noch heute steht an der überlieferten Stätte seines Martyriums, dem Thomasberg, eine Kirche zum Gedenken an den Apostel. In ihr wird das Thomaskreuz aufbewahrt, dessen Inschrift die Geschichte von den Missionsreisen und dem Tod des Heiligen erzählt.

Name

"Thomas" ist hebräisch und heißt "Zwilling".

Darstellung

Der heilige Thomas wird dargestellt als Apostel mit Buch, Schwert, Lanze, Winkelmaß, Steinen oder mit dem auferstandenen Christus.

Patron

Thomas ist der Patron der Architekten, Maurer, Zimmerleute, Bauarbeiter, Steinhauer, Feldmesser und Theologen sowie bei Rückenschmerzen und für ein glückliche Hochzeit.

Reliqien

Die meisten Thomas-Reliquien gelangten im Mittelalter an einem dritten Juli nach Edessa (heute: Urfa) in der Türkei.

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