13.06. Antonius von Padua | Pfarrgemeinde Herz Mariae

Heiliger Antonius von Padua

Geboren 1195 in Lisabon, gestorben am 13. Juni 1231 in Arcella bei Padua (Italien).

Niccolò di Pietro Gerini, Die Versuchung des Hl. Antonius

Niccolò di Pietro Gerini, Die Versuchung des Hl. Antonius (1390–1400), Tempera auf Holz, 22 × 32 cm, Kroatische Akademie der Wissenschaften und Künste, Strossmayer-Galerie Alter Meister, Zagreb
Installation zur documenta 14, Neue Galerie, Kassel, Foto: ©. Striegel

Giovanni di ser Giovanni Guidi, Der Heilige Antonius scheut das Gold

Giovanni di ser Giovanni Guidi, Der Heilige Antonius scheut das Gold (Mitte 15. Jh.), Tempera auf Holz, 24,4 × 23,5 cm, Birmingham Museum of Art, Alabama
Installation zur documenta 14, Neue Galerie, Kassel, Foto: ©. Striegel

 

Von den zahlreichen Gestalten, die der Teufel während seiner letztlich vergeblichen Anstrengungen annimmt, den Heiligen Antonius, den „Vater der Mönche“, in Versuchung zu führen, ist der Haufen Gold von der Ikonografie her gesehen vielleicht die abstrakteste – doch in unseren zeitgenössischen Augen ist es offensichtlich die aktuellste und am leichtesten erkennbare Form der Versuchung. 

Zu sehen sind zwei Varianten des Motivs „Der Heilige Antonius scheut das Gold.“ Sie stammen von den eher unbekannten Malern der Frührenaissance Niccolò di Pietro Gerini und Giovanni di ser Giovanni Guidi.

Antonius von Padua ist einer der beliebtesten Volksheiligen und wird gern bei verloren gegangenen Gegenständen angerufen. Ursprünglich hieß er Fernandez und lebte als Sohn reicher Eltern in Lissabon. Mit 15 Jahren wurde er Augustinerchorherr. Die Überführung der ersten Märtyrer des Franziskanerordens von Marokko nach Portugal weckte in ihm den Wunsch, Missionar zu werden. Deshalb wechselte er zu den Franziskanern und wählte den Namen des Klosterpatrons Antonius. Auf seinen Wunsch hin wurde er nach Marokko geschickt, konnte aber wegen einer Erkrankung nicht als Missionar arbeiten. Auf der Heimreise verschlug es ihn nach Italien, wo Franz von Assisi ihn zum ersten Lehrer der Theologie für die Minderbrüder ernannte. Antonius war ein begnadeter Prediger, der überaus großen Zulauf hatte. Lange wirkte er als überzeugender Bußprediger, besonders in Oberitalien und Südfrankreich. Antonius war ein hervorragender Bibelkenner, seine Theologie war durch Augustinus geprägt. Bereits 11 Monate nach seinem frühen Tod in Arcella bei Padua wurde er am 30.5.1232 auf stürmisches Verlangen des Volkes, das ihn als großen Wundertäter verehrte, von Gregor IX. heiliggesprochen. 1946 wurde er zum Kirchenlehrer erhoben.

Brauchtum

Um die Fürsprache des mildtätigen Heiligen zu erlangen, gibt man auch heute noch das so genannte "Antoniusbrot" an die Armen.

Name

"Antonius" ist der Hausname eines alten römischen Geschlechts, der später zum Vornamen wurde.

Darstellung

Als jugendlicher Franziskanermönch mit Jesuskind, Lilie, Esel oder zu den Fischen predigend.

Patron

Antonius ist der Patron der Armen, Liebenden, Eheleute, Bäcker, Bergleute und Reisenden, für eine glückliche Entbindung, das Wiederfinden verlorener Dinge, gegen Unfruchtbarkeit, Fieber, teuflische Mächte, Schiffbruch, Kriegsnöte, die Pest und gegen Viehkrankheiten. Ferner ist er Patron der Städte Padua, Lissabon, Paderborn und Hildesheim.

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