16.06. | Jahreskreis | Pfarrgemeinde Herz Mariae

Dreifaltigkeitssonntag

Gott in drei Personen

„Das Allerheiligen-Altar-Tafel-Motiv“ von Albrecht Dürer, auch „Hl. Dreifaltigkeitsaltar“ oder „Landauer Altar“ genannt, entstand um 1511. Die Kunstgeschichte benutzt den Titel „Die Anbetung der Hl. Dreifaltigkeit durch die Civitas.

Es handelt sich um ein einzelnes Altarbild. Dürer konzipierte dazu selbt einen interessanten, aufwendigen Schnitzrahmen.

Das Bild zeigt eine Versammlung von Heiligen im Himmel, die sich um die Hl. Dreifaltigkeit schart. Diese ist in Gestalt eines „Gnadenstuhles“ dargestellt, in der christlichen Kunst typisch zur Darstellung der Trinität (Dreifaltigkeit): Gottvater hält das Kreuz (Kruzifix) mit dem toten Christus in beiden Händen, während die Taube als Symbol des Heiligen Geistes darüber schwebt.

Der Sonntag nach Pfingsten wird in der katholischen und evangelischen Kirche Dreifaltigkeitssonntag genannt. Mit ihm endet in der katholischen Kirche die österliche Festzeit und die Reihe der "normalen" Sonntage wird fortgesetzt.

Der Ursprung  des Hochfestes ist kein Ereignis aus dem Leben Jesu, sondern die Glaubenslehre von der Seinsweise des einen Gottes in drei Personen.

Das Dreifaltigkeitsfest stellt uns Gott vor als den einen Gott, der gleichzeitig drei-einig ist: Vater, Sohn und Geist. Anders als bei anderen Festen steht im Mittelpunkt des Dreifaltigkeitsfestes eine christliche Grundaussage, kein einzelnes Heilsereignis. 

Der Ursprung dieses Festes liegt im gallischen Raum. In Klöstern wurde es schon vor der Wende ins zweite Jahrtausend gefeiert. Erst 1334 wurde es offiziell eingeführt. Dass wir das Fest am Sonntag nach Pfingsten feiern, verdeutlicht, dass hier die Vollendung des Heilsmysteriums im Mittelpunkt steht. Gott ist in sich selbst Beziehung: Vater – Sohn und Geist. Er will, dass wir Menschen die Beziehung zu ihm suchen und pflegen. Zugang zum Geheimnis des Hochfestes der allerheiligsten Dreifaltigkeit, das gleichwohl Geheimnis bleibt, finden wir über Jesus und seine Botschaft vom Vater im Himmel und vom Geist, den der Vater im Namen Jesu sendet (vgl. Joh 14, 26). 

Mit jedem Kreuzzeichen erinnern wir uns daran, dass wir auf den dreifaltigen Gott getauft sind. Die katholische Kirche zählt die Sonntage bis zur Liturgiereform „nach Pfingsten“, während die evangelische Kirche noch heute die Sonntage „nach Trinitatis“ zählt.

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