24.01. | Jahreskreis | Herz Mariae

Gib dir jeden Tag eine Stunde Zeit zur Stille. Außer wenn du viel zu tun hast. Dann gib dir zwei.

Heiliger Franz von Sales

Leben

Geboren am 21. August 1567 in Savoyen (auf Burg Sales, Thorens-Glières, Frankreich), gestorben am 28. Dezember in Lyon

Franz von Sales war ein bedeutender Kirchenlehrer, Ordensgründer und Mystiker. 1567 auf dem Schloss der Familie Sales in den Savoyen geboren, studierte er zunächst Jura und Theologie in Paris. In der Zeit seines Studiums geriet er in eine Glaubenskrise. Ihn quälte immer wieder die Frage, ob er möglicherweise zur ewigen Verdammnis bestimmt sein könnte.

Doch nach langen Jahren des Gebets gewann Franz von Sales das Vertrauen auf die Liebe Gottes wieder. In Italien, genauer in Padua, setzte Franz sein Studium fort und erlangte dort seine Doktorwürde. Gegen den Willen seines Vaters ließ er sich 1594 zum Priester weihen.

Von diesem Zeitpunkt an begann seine intensive Missionstätigkeit in Chablais am südlichen Genfer See. Franz setzte sich zum Ziel, die Bekehrung der Calvinisten voranzutreiben, trotz seiner eigenen Prägung durch diese in seinen jungen Jahren. Dabei ging es ihm stets darum, die calvinistischen Lehre von der Vorherbestimmung des Menschen durch Gott, zu bekämpfen. Franz setzte dem die Überzeugung entgegen, dass der Mensch frei sei, Gutes oder Böses zu tun.

Von seinem Ziel ließ sich Franz trotz erheblicher Widerstände und sogar eines versuchten Attentates nicht beirren. Es gelang ihm, einen großen Teil der Menschen zum katholischen Glauben zurückzuführen.

1602 wurde Franz von Sales zum Bischof von Genf geweiht und bereiste von da an als Prediger ungewöhnlich häufig seine Diözese. Auch für einzelne Menschen war er der Überlieferung nach ein sehr wichtiger Gesprächspartner. - Auf diesen Reisen lernte er, 1604, Johanna Franziska von Chantal kennen, mit der ihn von da an eine enge geistliche Freundschaft verband. So führten sie regen Briefwechsel. Gemeinsam mit Franziska von Chantal gründete Franz 1610 den Orden von der Heimsuchung Mariens, die sogenannten Salesianerinnen.

Bis zu seinem Tod hatte Franz die Leitung dieses Ordens inne. Er war seiner Diözese zeitlebens so eng verbunden, dass er sogar eine Ernennung zum Kurienkardinal ablehnte. 

Am Heiligen Abend 1622 erlitt er in Lyon während einer Predigt einen Schlaganfall und starb vier Tage später. Er wurde in der Kirche zur Heimsuchung in Annecy beigesetzt; später wurde Johanna Franziska von Chantal ebenfalls dort begraben.

Selig- bzw. Heiligsprechung

1661 wurde er selig-, 1665 dann heiliggesprochen. 1877 erhob ihn Papst Pius IX. zum Kirchenlehrer.

Schriften

Zu den bekanntesten Schriften von Franz von Sales gehören "Philothea" (Anleitung zum gottseligen Leben, 1608) sowie "Theotimus" (Über die Liebe Gottes, 1618).

Name

Franz kommt von 'Franziskus' und bedeutet "der Französische" (lateinisch).

Darstellung

Franz von Sales wird als Bischof dargestellt, oft auch gemeinsam mit Johanna Franziska von Chantal. Auch wird er schreibend, wohl mit einem der von ihm verfassten Bücher in den Händen, gezeigt. Desweiteren wird er mit einem durchbohrten Herz, einer Dornenkrone und einem Kreuz über ihm dargestellt.

Patron

Er ist Patron der Schriftsteller, der Gehörlosen, vor allem der Journalisten, und der Städte Genf, Annecy und Chambéry.

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