02.02. | Jahreskreis | Herz Mariae

Heiliger Basilius der Große und heiliger Gregor von Nazianz

Heiliger Basilius

Leben

geboren um 330 in Cäsarea (heute Kayseri, Türkei), gestorben am 1. Januar 379 in Cäsarea 

Basilius der Große war eine der herausragenden christlichen Persönlichkeiten des vierten Jahrhunderts und ist als bedeutender Kirchenlehrer des Orients in die Geschichte eingegangen. 

Er, sein Bruder Gregor von Nyssa und sein Freund Gregor von Nazianz sind die „drei Kappadozier“, die die Trinitätslehre verteidigten und zum Abschluss brachten. Zunächst wollte Basilius wie sein Vater Redner und Anwalt werden, entschied sich dann aber für das Mönchsleben. 355 gründete er ein Kloster in einer einsamen Gegend in Kappadozien. Gemeinsam mit Gregor von Nazianz verfasste er dort zukunftweisende Mönchsregeln, die zusätzlich zu Gehorsam, Gebet und körperlicher Arbeit ein intensives Bibelstudium vorsahen. 364 wurde er Priester, 370 Erzbischof von Cäsarea. Er setzte sein ganzes Vermögen für die Armen ein und rief verschiedene Sozialwerke ins Leben (Spitäler, Altenheime, Armenspeisung). Sein hartnäckiger Kampf gegen den Arianismus war schließlich erfolgreich, sodass sich seine an den Grundsätzen des Konzils von Nicäa orientierte Dreifaltigkeitslehre durchsetzte. 

Name

Basilius kommt aus dem Griechischen und bedeutet "der Königliche".  

Darstellung

Der heilige Basilius wird als Mönch oder als Bischof, manchmal auch als Einsiedler dargestellt  Als Attribute sind ihm Bücher, Kirchenmodell, Taube oder Totenkopf beigefügt; auch wird er neben einem brennenden Feuer abgebildet.

Patron

Basilius der Große ist Patron des morgenländischen Mönchtums.

Heiliger Basilius der Große, Mosaik, Palastkapelle in Palermo, um 1150
 

Heiliger Gregor (der Jüngere)

Leben

geboren 329 in Arianz (heute: Nenisi/Türkei), dort gestorben im Jahr 390

Der heilige Gregor, den man zur Unterscheidung von seinem ebenfalls heiligen Vater "der Jüngere" nennt, studierte zehn Jahre lang in Athen und wurde während dieser Zeit ein guter Freund Basilius’ des Großen

Gregor war ein hervorragender Redner, Schriftsteller und Dichter und zählt zu den großen Theologen der frühen Kirche. Als einer der „drei Kappadozier“ bekämpfte er erfolgreich den Arianismus. 

Er war der Sohn des Bischofs Gregor (des Älteren) von Nazianz, der ihn 361 zum Priester weihte. Obwohl Gregor die Verantwortung hoher Ämter scheute, übergab ihm Basilius 372 die Leitung der Diözese Sasima. Die Ausübung dieses Amtes scheiterte jedoch am Widerstand der anderen Bischöfe. Nach dem Tod seines Vaters (374) verwaltete Gregor dessen Bischofsamt in seiner Heimatstadt. 379 übernahm er die Leitung der kleinen nicänischen Gemeinde von Konstantinopel. Von einer späteren Ernennung zum Bischof von Konstantinopel trat er zurück, nachdem diese Wahl angefochten wurde.

Gegen Ende seines Lebens kehrte er, zusammen mit Basilius in seine Heimatstadt Arianz zurück. In Zurückgezogenheit entwarfen sie in dieser Zeit die Regel für den Basilianerorden.  

Gregor widmete sich den theologischen Fragen seiner Zeit und verfasste zahlreiche theologische Schriften und Briefe. Seine Reden gelten bis heute als meisterlich und hochintelligent.

Name

"Gregor" kommt ebenfalls aus dem Griechischen und bedeutet "der Wachsame".  

Darstellung

Der heilige Gregor wird in bischöflichen Gewändern dargestellt. Ebenfalls abgebildet wird er am Schreibpult sitzend oder in Begleitung einer Taube.  

Patron

Gregor von Nazianz ist Patron der Dichter. Auch wird er für eine gute Ernte "angerufen".

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