Erstkommunion 2018 | Pfarrgemeinde Herz Mariae

Familienwochenende der Erstkommunionkinder 2018

Vom 23. bis 25. März fand unter Leitung von Pfarrer Markus Steinert und Christine Striegel (temporär auch Marion Rauch-Spohr) das Familienwochenende der Kommunionkinder 2018 mit ihren Eltern und Geschwistern statt.

Nach einem gemeinsamen Abendessen begann das Programm. - Welche Sache oder welches Zeichen steht für einen selbst? Erinnerungen…, Gesten…, Riten… - Symbole… Die Familien bekamen in diesem Jahr unter anderem die Aufgabe, darüber nachzudenken, was speziell sie als individuelle Familie ausmacht bzw. verbindet, so etwa: Wer bin ich/Wer sind wir? Mein Vorbild ist/Unser Vorbild ist… Mein Lieblingsbuch/Unser Lieblingsbuch ist… Das tue ich gerne/Das tun wir gerne (gemeinsam)... Andere schätzen an mir/Andere schätzen an uns/Wir schätzen an uns gegenseitig… Was ich gut kann/Was wir gut können… „Freiheit“ bedeutet für mich/für uns… „Verantwortung“ bedeutet für mich/für uns…

Diese Antworten sollten am nächsten Abend (im Hinblick auf das Kommunionplakat) „verdichtet“ werden…

Der Abend schloss mit einer „Traumreise“, die die beiden jugendlichen Gruppenleiterinnen Julia und Rebecca, ansonsten mit der Geschwisterkind-Betreuung beauftragt, anboten.

Uder 2018
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Der Samstag begann früh mit einem Morgenlob. Die fünf Sinne Hören, Sehen, Riechen, Tasten und Schmecken – vor allem der Geschmackssinn (trotz Fastenzeit mit Smarties) - wurden geweckt, auch eine Vorbereitung auf das folgende gemeinsame Frühstück.

Danach wurde mit den Kindern nun darüber gesprochen, dass und warum Jesus mit seinen Freunden das letzte Abendmahl gefeiert hat. Dazu wurde sich zunächst mit der biblischen Geschichte des Passahfestes (Gott beschützt und befreit die Israeliten) auseinandergesetzt: Welche Bedeutung hat das Lamm beim Passahmahl? - Es gibt sein Leben hin und vergießt sein Blut. Damit wurden die Türpfosten bestrichen, damit der Engel des Todes vorübergehen und niemand vom Volk Israel getötet werden sollte. - Das Passahlamm opfert(e) sein Leben.

Das Abendmahl, Leonardo da Vinci

So feierte Jesus am Abend vor seinem Tod mit seinen Freunden das letzte Abendmahl. Er erklärte ihnen, warum er sterben musste, und dass Brot und Wein Zeichen für seinen Tod und seine Auferstehung sind. Bis heute feiern wir in der Heiligen Messe mit diesen Zeichen Jesu Tod und Auferstehung.

Interessant war die Diskussion um die Frage, wie die Freunde Jesu, die Jünger, denn genau hießen, die Im Bild „Das Abendmahl“ von Leonardo da Vinci dargestellt sind. Die Lösung findet sich zwar im Markusevangelium (Mk 3,16–19). Aber die unterschiedlichen Haltungen der Jünger lassen angesichts des Verrats auf einiges schließen…

 
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Währenddessen sprach Marion Rauch-Spohr mit den Eltern über „Ich und mein Glaube“. Fotos bildeten dazu Gedankenstützen und Inspiration. 

Die Kinder modellierten Tonkreuze, und die Eltern wurden erneut herausgefordert: Wie rede ich mit meinen Kindern über Gott?
Während mittags viele Eltern den Freilandkreuzweg erwanderten, hieß es für alle Kinder mit einigen hilfsbereiten Eltern, angesichts des bevorstehenden Palmsonntags, Palmstöcke zu basteln… Heraus kamen kleine Kunstwerke!

 
Uder 2018
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Nach Kaffee und Kuchen verzierten die Kommunionkinder mit ihren Eltern, ebenfalls sehr kunstvoll, die Kommunionkerzen. Die fertigen Kerzen wurden allerdings eingesammelt; denn dazu wartet am 22. April, im Familiengottesdienst, eine Überraschung!

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Den  Geschwisterkindern wurde derweil eine musikalische Mitmachstunde mit Regionalkantorin Gudrun Stute geboten.

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Abends – ein anstrengender Tag – „mussten“ auch die Eltern musizieren, um im Anschluss, das Wesentliche, das ihre Familie ausmacht, gewissermaßen symbolhaft zu Papier, bzw. auf ihr Feld des Kommuniopoly-Kommunionplakates zu bringen.

Erschöpft, nach einer letzten „Traumreise“, und für manchen im Anschluss nach einem Glas Wein oder Bier, ging es ins Bett - die letzten um vier…

Uder 2018
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..., um morgens wieder parat zu stehen zum Morgenlob und für die letzten Elterngespräche. Sowohl für die Kinder, mit Christine Striegel, als auch für die Eltern, mit Pfarrer Markus Steinert, hieß es: „Was bedeutet der Sonntag – als Tag für uns und/oder als Tag der Gemeinde?“ Für die Kinder hieß es auch noch, etwas einzustudieren…

 

... Denn es folgte die Heilige Messe zum Palmsonntag. Eine gespielte Palmprozession, der Einzug in Jerusalem, bildete den Auftakt: Der Einzug der Messe ist nämlich zugleich ein Gescheh­nis: Jesus kommt in unsere Mitte. 

Der sog. Introitus ist für die Messe, was der Palmsonntag für die Heilige Woche ist…

Auf einer Weide nahe dem kleinen Ort Betfage weideten zwei graue Eselchen… 

… Der junge Esel erschrak zu Tode vor dem Schreien und vor dem Schwenken der Palmen. Doch dann spürte er wieder die feste, milde Hand an seinem Nacken, und er trabte ruhig hinter seiner Mutter her…

… Aber der junge Esel hat ihm mit seinem Nacken die letzten Tage der Woche vor Augen gehalten. -  Denn jeder graue Esel trägt über Nacken und Rückenwirbel - ein schwarzes Kreuz!

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Der Gottesdienst wurde, gleichsam konzertreif, musikalisch vom Ehepaar Schmidt-Hurtienne (Geigen) und Gudrun Stute (Orgel) begleitet. 

Dies wird gerne in Erinnerung bleiben.

Es folgten Mittagessen, Verabschiedung und Abreise – „geschafft“!

 
 

Fotos: C. und Th. Lachnit, Chr. Striegel | CS

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