Sakramente & mehr | Pfarrgemeinde Herz Mariae
GEMEINSAN NEUe Wege gehen

Pfarrer und priesterliche Begleitung: Markus Steinert

Leitung der Erstkommunionvorbereitung: Christine Striegel

Katecheten: Sarah Aufenanger | Senta Bauer | Christine Striegel

Elternkatecheten: Marion Rauch-Spohr | Christine Striegel

Kirchenmusikalische Unterstützung: Gudrun Stute                          

Worauf kommt es (uns) in der Erstkommunionvorbereitung an?

Dann legte er sich unter den Ginsterstrauch und schlief ein. Doch ein Engel rührte ihn an und sprach: Steh auf und iss! Als er um sich blickte, sah er neben seinem Kopf Brot, das in glühender Asche gebacken war, und einen Krug mit Wasser. Er aß und trank und legte sich wieder hin. Doch der Engel des HERRN kam zum zweiten Mal, rührte ihn an und sprach: Steh auf und iss! Sonst ist der Weg zu weit für dich. 

(Elija am Horeb | 1 Kön 19,5-7)

Steh auf und geh!

Im August hat wieder die Erstkommunionvorbereitung in Herz Mariae begonnen. Im Versprechen der christlichen Erziehung vonseiten der Eltern, durch die Taufe bezeugt und mit der Anmeldung zur Erstkommunion besiegelt, machen wir uns erneut – in Gemeinschaft – auf den Weg.

 

Worum geht es? Was ist wichtig vor dem Hintergrund unserer und immer neuer Erfahrungen? Wo setzen wir Schwerpunkte?

 

Die Erstkommunionvorbereitung will vor allem berücksichtigen, dass es um die Einführung in die Eucharistie über unser gemeindliches Leben in Herz Mariae/Heilig Geist/Sankt Michael geht.


Dies ruht auf zwei tragenden Säulen, zunächst dem theoretisch erklärenden Teil. Es geht um Wissensvermittlung und Reflexion, auch um angeleitete persönliche Aufnahme einer Beziehung zu Gott.

Der andere, praktische, zentrale Teil sind die Gottesdienste. Sie sollen von innen verstanden werden, Dialog mit Gott durch Wiederholung und Mitmachen. Hier werden die Kinder sicher im Tun – möglichst für ihr ganzes Leben. Das Verstehen und Erleben der Heiligen Messe kann „Dranbleiben“ ermöglichen, aber auch ein „Wiederkommen“ nach Krisen. Was das Leben bringt, weiß man nicht. Auch spätere Erinnerungen können bedeutsam sein.

Diagramm Erstkommunionvorbereitung 2018/19 in Herz Mariae | ©. Striegel

Unser Bild: Der Aufbau gleicht einem griechischen Tempel und gliedert sich in drei Zonen: 

den Stufenbau - die Entscheidung, aufzustehen und hoch- bzw. hinzugehen

die Säulen - sie tragen, stützen und unterstützen

das Gebälk (bestehend aus Architrav und Giebeldreieck) - es bildet den Überbau

Der Architrav ist der auf Säulen ruhende tragende Querbalken unter dem Giebeldreieck. Er gleicht die Last aus, passt das Bedeutsame an - auf vielfältige Möglichkeiten. *

Um die Weggemeinschaft von Kindern, Eltern, Gemeindemitgliedern und Verantwortlichen in Gottesdiensten (Katechese + Liturgie) erlebbar zu machen, setzen wir nun auf eine verstärkte Einbindung der Familien. Dies bietet Chancen für Eltern mit ihren Kindern über den Glauben zu reden und kann eine Stärkung der Familienatmosphäre bewirken.

 

Die Kinder werden weniger Gruppenstunden als früher haben, dafür werden aber die Eltern hin und wieder zum gedanklichen Austausch eingeladen, auch im Rahmen unterhaltsamer Veranstaltungen.

 

„Nachklänge“ des Gehörten aus den Gruppenstunden werden die Kinder in Form eines selbsthergestellten, fortlaufend geführten Gebetsbüchleins mit nach Hause bringen, ebenso für hin und wieder (gemeinsam) zu bearbeitende Aufgaben. Was für Texte gibt es beispielsweise im Gotteslob neben den Liedern?

 

Daneben werden die Familien nicht nur regelmäßig per Mail oder Brief informiert, sondern können auf unserer Homepage Inhaltliches (z.B. Jahreskreis: Heilige…) begleitend nachvollziehen oder vertiefen. Aktuelles, was die ganze Gemeinde angeht, lässt sich hier ebenso finden, genauso, wo man in der Gemeinde mitmachen oder gerne helfen kann.

 

Der regelmäßige gemeinsame Besuch der sonntäglichen Gottesdienste durch die Kommunionkinder und ihre Eltern ist ein wesentlicher Teil der Vorbereitung auf den Empfang des Sakramentes der Ersten Heiligen Kommunion.

 

Die Gottesdienste werden auch gemeinsam mit den Familien, wie es bereits teilweise geschieht, (später auch mit denjenigen der FirmbewerberInnen) gestaltet. Übernommene Aufgaben führen dazu, noch mehr im Geschehen zu sein. Durch Gottesdienste werden die Kinder der Gemeinde vorgestellt, als wichtige Teile dieser. Ein Tauferinnerungsgottesdienst ist geplant und weitere besondere Gottesdienste.

 

Dass die Gruppenstunden vorbereitende Funktion zum Eigentlichen haben, wird beispielsweise darin deutlich, dass Regionalkantorin Gudrun Stute regelmäßig den Kindern nicht nur Kirchenmusikalisches eröffnet, sondern dies auch mit den Kindern in die Heilige Messe trägt und vorträgt.

Dass nicht in jeder Woche Kommunionunterricht stattfindet, ermöglicht, das „alte“ Leben der Kinder mit dem „neuen“ in Einklang zu bringen. Dies ist dann möglicherweise und hoffentlich auch über die Erstkommunion hinaus denkbar!

 

Zum anderen möchten wir gerne dem immer wieder von Eltern geäußerten Wunsch nachkommen, mehr mitzubekommen – nicht nur, was die Kinder so machen, sondern durchaus eben auch für sich…

Für GEMEINSCHAFT liegt da eine große Chance!

 

- einen Weg zu beginnen, bedeutet zunächst AUFZUSTEHEN! Wir freuen uns!

 

Im Namen des Teams

 

Christine Striegel

*  Die Vorlage für den christlichen Kirchenbau lieferten selbstverständlich nicht heidnische Tempel, sondern die Form der Basilika – eine Versammlungshalle - im Bewusstsein, dass ein heiliges Gebäude nicht von selbst schon Ort der Gegenwart Gottes ist. Es ist die Versammlung der Getauften zur Feier des Gottesdienstes.

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