Das war los... | Pfarrgemeinde Herz Mariae

Erste Heilige Kommunion

Kein Tag wie jeder andere…

Gott, mit deinem Sohn sind wir unterwegs zu einem großen Ziel.

Wir bitten dich:

Lass uns diesen Weg als liebende und vertrauende Menschen gehen.

Durch Christus, unseren Herrn.

Amen 

Kommunionplakat 2019 | Idee und Entwurf: ©hristine Striegel
 

Festgottesdienst zur Feier der Erstkommunion | 12. Mai 2019

Sehr aufgeregt trafen die Erstkommunionkinder mit Ihren Eltern in diesem Jahr zwei Wochen nach dem Weißen Sonntag in der Kirche Herz Mariae ein. Während ihre Familien dort Platz nahmen, wurden Einzel- und Gruppenfotos gemacht. Fotograf Christophe Guerry entschied, dies in diesem Jahr, es war leider kalt und regnerisch, im Kircheninneren zu tun. Hintergrund bildeten farbenfroh das diesjährige Kommunionplakat und natürlich die leuchtenden Kirchenfenster des Altarraums.

Dann ging es für die Kinder doch noch einmal kurz hinaus nach draußen, um sich ein letztes Mal zu versammeln. - Es erfolgte der feierliche Einzug mit Pfarrer, Ministranten und Katechetinnen in die Kirche. Chor und Orgel begleiteten „Ehre und Preis“ aus dem Magnificat. Die Gemeinde sang „Wir wollen alle fröhlich sein“!

Pfarrer Markus Steinert begrüßte die Gemeinde. Es sei viel geschehen, bis der Erstkommuniontag kommen konnte.

Lisa und Alana berichteten über ihre Freude und die Bereitschaft, Jesus aufzunehmen. Eltern betonten ihre Verantwortung und den Willen, die Liebe in den Herzen ihrer Kinder wach zu halten und mit ihrem Glauben zu begleiten. - Der „Erste“ Kommuniontag als der Anfang eines starken, Christus verbundenen Lebens.

Nach Gloria und Tagesgebet gingen die Kinder zu ihren Plätzen; denn Senta Bauer las Auszüge aus dem Psalm 23 – Der gute Hirte:

Der HERR ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen. Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser… Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit, getreu seinem Namen… , ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab, sie trösten mich… Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde…, übervoll ist mein Becher… heimkehren werde ich ins Haus des HERRN für lange Zeiten.

Die Lesung, aus der Offenbarung des Johannes, vorgetragen von Sarah Aufenanger, führte weiter. Denn das Lamm sei es, dass „sie weiden und zu den Quellen des Lebens führen“ werde. - Das geopferte Lamm ist auch der gute Hirt, der Retter und Heiland. Die (wegen ihres Glaubens) Verfolgten und die Armen und Schwachen sind in Wirklichkeit die Geretteten; darauf sollte Christine Striegel später anhand des Kommunionplakats tiefergehend eingehen.

Das Halleluja sangen Kantor und Chor, geleitet von Regionalkantorin Gudrun Stute, gemeinsam mit der Gemeinde.

Im darauffolgenden Evangelium (ebenfalls nach Johannes) hieß es, dass Jesus sich als den guten Hirten offenbart: Er kennt die Seinen; sie gehören ihm, und er gehört ihnen. Er beschützt sie und rettet sie in der Gefahr, er schenkt ihnen das Leben. Die Schafe kennen die Stimme ihres Hirten; sie vertrauen und folgen ihm. Das Böse und selbst der Tod hat über sie keine Macht mehr; denn Jesus Christus gibt seinen Schafen ewiges Leben… Wer zu Christus gehört, ist bei Gott geborgen (gemäß Joh 10,30).

Nun erläuterte Christine Striegel das Kommunionplakat. Der gemeinsame Weg zur Erstkommunion glich nämlich dem Entwurfsverfahren bestimmter Künstler bzw. Architekten (Schweizer Schule), und zwar eine "Grund legende" Analogie zu entdecken und anwendend umzusetzen. Das heißt, anhand einer tragenden, übergreifenden, auch komplexen Idee, zu erkennen, zu finden, zu verstehen… hier die wichtigste, unser Leben tragende Idee, nämlich „Ur-Sache“: Unser Weg mit Jesus Christus zu Gott.

So stand in diesem Jahr das Labyrinth als „Spur“ Pate…

Das Dahinter gab Senta Bauer mit Fakten dazu. Wer und was hat uns begleitet? Die Kommunionkinder ergänzten, beantworteten auch einige Fragen, die Striegel interessiert stellte, natürlich auch, um das Nachhaltige zu bekräftigen - und - bekräftigt zu wissen: Das Licht weitertragen…

Predigtteil Erstkommunion | Nur ein einziger Weg führt zum Ziel | Labyrinth | von Christine Striegel

Auf unserem Kommunionplakat ist ein Labyrinth dargestellt. Das Vorbild für dieses hier lag einst im Fußboden der Klosterkirche Saint-Bertin der Stadt Saint Omer in Frankreich nahe der belgischen Grenze. In Frankreich gab es – und einige gibt es noch – viele Kirchenlabyrinthe. Das Kirchenlabyrinth Saint Bertins wurde noch einmal (im 16. Jahrhundert) im Gerichtssaal der belgischen Stadt Gent nachgebaut.  -  Denn das Labyrinth ist ein christliches Symbol…

Warum?

In einem Labyrinth ist man angehalten, einem (einzigen), dem richtigen Weg zu folgen, der einen Mittelpunkt erreicht – im Gegensatz zu einem Irrgarten, der Verwirrung stiften möchte. Verlaufen ist dort Programm.

In einem Labyrinth machen zahlreiche Richtungsänderungen ein Verfolgen oder Abschreiten des Weges dennoch häufig rätselhaft oder man sieht vor Wände – wie das Leben eben so ist. Doch dafür steht das Labyrinth – für den  einen  Weg  jedes einen  Lebens von der Geburt bis zum Tod. Im Psalm 23 haben wir von „grünen Auen“ gehört und „ER führt mich auf Pfaden“. Das Gebet drückt das unbedingte Vertrauen des Beters in den einen Gott aus, der den Menschen auf seinem Lebensweg mit all seinen Unwägbarkeiten behütet und begleitet. Jesus Christus hatte sich selbst zuvor gemäß dem Johannesevangelium als der „gute Hirte“ bezeichnet und angekündigt, dass er sein Leben für die Schafe hinzugeben bereit ist. Und im Evangelium hieß es:

„Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir.“

Darstellungen von Labyrinthen sind zwar uralt, aber viele Kinder kennen sicherlich ein Maislabyrinth; einen Weg aus Gras kann man sich gut vorstellen, dem wir Schafe folgen… Manche Kinder gehen schnell, manche langsam, eines schaut sich die Umgebung an und ein anderes konzentriert sich ganz auf sich selbst – ein andermal vielleicht auch umgekehrt.

Unser Plakat zeigt – einiges schimmert durch – wie und auch wie intensiv wir diesen Weg in wichtigen Teilen gemeinsam (communio) gegangen sind.

Das Ziel ist klar. In der Mitte steht Gott. – Seine Pfade führen zu ihm. Und in der Mitte – das andere Labyrinth des Titelblattes des letzten Pfarrbriefes schimmert durch, steht die Krippe. Hier wurde Jesus geboren. Hier ist Gott Mensch geworden.

Hier endet bzw. beginnt der Faden, der (uns) durch das Labyrinth führt. Jesus ist es, der eine/die Verbindung (wieder) herstellt zwischen uns und Gott. (Diese hatten Adam und Eva zerstört). Diesen Faden hält Jesus uns gewissermaßen als ein Freundschaftsband hin, das uns mit ihm zu Gott leitet.

Die Konstruktion eines klassischen Labyrinthes beginnt mit einem gleichschenkligen Kreuz.

Das Kreuz, das wissen wir, ist Zeichen dafür, dass Jesus nicht nur geboren ist von der Jungfrau Maria, sondern für uns gekreuzigt, gestorben, begraben und auferstanden ist von den Toten. So heißt es im Glaubensbekenntnis, das wir gelernt haben… Zum Schluss bestätigen wir, dass wir an die Vergebung der Sünden und das ewige Leben glauben. Dafür steht das Kreuz.

Gott vergibt uns immer wieder – wenn wir bereuen. So haben wir es in der Beichte das erste Mal erfahren… So wie der Vater dem verlorenen Sohn – im berühmten Gemälde von Rembrandt dargestellt – vergab.

Nun sind wir sicherlich keine Schwerverbrecher, aber ein Schuldiger – deshalb ein Labyrinth im Fußboden eines Gerichtes –  sollte ein Stückweit zurückkehren, umkehren können, um nochmal zu gehen. Umkehr bedeutet Perspektivwechsel, Einsicht, Veränderung. Jedes Leben hat Wendepunkte. In einem Labyrinth gibt es viele Wendepunkte.

Das Kreuz steht also zum anderen dafür, dass wir an das ewige Leben glauben: Sieg über den Tod – wie es der Kreuzweg zeigt.

Ein Kreuz ist auf vielen Gräbern angebracht, wie wir bei unserem Friedhofsbesuch festgestellt haben. Es tröstet uns. Wir brauchen keine Angst zu haben. Und wir bleiben in Verbindung mit unseren lieben Verstorbenen, die uns vorausgegangen sind, genauso wie Heilige, besondere Menschen, die beispielhaft dem Weg gefolgt sind, den Jesus (uns) vorausgegangen ist. Weiter als die meisten. Aber auch wir haben alle Chancen!

Von solchem Format war Dietrich Bonhoeffer. Märtyrer nennt man solche Menschen, die ihr Leben opfern für das Gute. Als solcher nicht heilig oder selig gesprochen (er war evangelisch), tat Dietrich Bonhoeffer genau dies als Widerstandskämpfer im Dritten Reich. Bonhoeffer war einer, der nicht tatenlos zuschaute und immer wieder nach Antworten suchte im Ringen um den richtigen Weg. Und immer wieder Trost fand und sich stets geborgen sah.

Das Lied „Von guten Mächten“ haben wir zum Jahreswechsel gesungen. Unser christlicher Jahreswechsel beginnt mit dem Advent, dem Warten auf die Ankunft des Jesuskindes. Diese feiern wir an Weihnachten.

Bezeugt hatten die Geburt Jesu die Heiligen Drei Könige, Caspar, Melchior und Balthasar. Daran erinnern die Sternsinger zu Beginn jedes neuen Jahres, die von Haus zu Haus ziehen. Moritz und Manuel waren in diesem Jahr dabei!

Ein (wirklich) Heiliger ganz anderer Art war Philipp Neri. Er lebte in Rom und kümmerte sich um kranke, verletzte und auch sterbende Pilger – genauso wie Jesus sich um die Armen und Schwachen gekümmert hatte. Der heilige Philipp heiterte sie humorvoll auf. Denn in den Seligpreisungen, die Jesus seinen Jüngern verkündet hatte, hieß es, dass es schließlich gerade diese seien, die nicht traurig sein müssten…

Und Franz von Assisi: Beim Gebet in der verfallenen Kapelle San Damiano, etwa im Jahr 1205, hatte der Überlieferung zufolge Christi Stimme vom Kreuz zu Franziskus gesprochen: „Franziskus, geh und baue mein Haus wieder auf, das, wie du siehst, ganz und gar in Verfall gerät.“ Nach baulichen Wiederherstellungsarbeiten an der kleinen Kirche, begann er, selbst in äußerster Armut lebend (das Erbe des Vaters hatte er ausgeschlagen), wie Jesus in tätiger Nächstenliebe zu wirken. Er kümmerte sich um Arme und Schwache: Dies war der wahre Aufbau der christlichen Gemeinde – „Jesus hat keine Arme – Wir haben Arme, um seine Arbeit zu tun“. So steht es auf einem kriegsversehrten Kreuz in der Ludgeri-Kirche in Münster. Das fünfte der Kirchengebote lautet: Hilf Deiner Gemeinde. Wir sind lebendige Bausteine der Kirche. Den Grundstein (dazu) hatten wir in der ersten Gruppenstunde symbolisch gesucht und benannt.

Heiliges lässt sich auch in der eigenen Familie finden; denn „heilig“ ist alles, was über das Alltägliche hinaus von Bedeutung ist. Glaube, Hoffnung, Liebe. Dargestellt hatten die Eltern dies in Uder. Sie hatten Bilder dazu gemalt.

Bilder… Wo sind wir auf dem Weg zum Festmahl des Vaters des verlorenen Sohnes? Sind wir da? Oder müssen wir noch angesprochen werden… Beziehungspflege…

Mit Gott in Beziehung treten, das tun die Kinder ab nun, wenn sie die heilige Kommunion empfangen. Sie ist die Nahrung der Christen auf dem Weg zu Gott.

Auf dem Bild „Das letzte Abendmahl“ feiert Jesus kurz vor seinem Tod mit seinen Jüngern das Mahl anlässlich des Passahfestes. Wir erinnern uns: Dies feierten die Juden zum Gedächtnis an den geglückten Auszug der Israeliten aus der Knechtschaft der Ägypter. Jesus fordert auf, dies nun immer wieder zu tun mit den geheiligten Gaben von Brot und Wein, die seinen Leib und sein Blut repräsentieren als Zeichen seiner bleibenden Gegenwart und eines neuen Bundes mit Gott.

Den Alten Bund hatte Gott mit dem Volk Israel geschlossen. Dies geschah, indem er Moses die 10 Gebote für das Volk Israel gegeben hatte. Wir haben sie im Kommunionunterricht mit Wegweisern verglichen. Zeichen des Alten Bundes? Ihr erinnert Euch: Regenbogen, Rauchsäule, Feuerzungen – Der Heilige Geist kam vom Himmel herab (Dies feiern wir an Pfingsten, der Geburtsstunde der Christen) … Ihr habt die Zeichen gemalt.

Die Zehn Gebote waren immer wieder Thema im Erstkommunionunterricht. Jesus hat sie einmal so zusammengefasst: Wir sollen Gott lieben mit ganzem Herzen und unseren Nächsten - wie uns selbst.

So heißt es beispielsweise im achten Gebot „Du sollst nicht lügen“. Jeder hat vermutlich schon erlebt, dass es schwierig werden kann, wenn man nicht ehrlich miteinander umgeht. Dies schafft Missverständnisse…

– Das Kreuz jedenfalls… Jesus teilt sich selbst zu neuem Leben mit. In der Feier der Eucharistie zeigt sich die Gemeinschaft der Christen.

Voraussetzung für den Empfang der Kommunion ist, getauft zu sein. Unser christlicher Weg beginnt mit der Taufe… Immer wieder haben wir damit die Möglichkeit, uns neu aufzumachen. Von weißen Gewändern ist in der Lesung die Rede. Taufkleider sind weiß, zu Beginn des „neuen Lebens“ – im Neuen Bund mit Jesus. Weiß bedeutet, sich immer wieder rein machen zu können – von Neuem anfangen zu können (Vergebung: Rembrandt und der verlorene Sohn…). Dass dies auf unserem Weg möglich ist, das zeigen die weißen Kommunionkleider der Mädchen. - Allen: 

HERZLICH WILLKOMMEN!

„So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verlorengeht“. Gottes Zusage ist: 

Ihr werdet niemals verloren gehen!

Johannes bekräftigte, dass jeder mit dem ersten Sakrament der Taufe in die Glaubensgemeinschaft der Christen aufgenommen sei. Sie sei der „zweite Geburtstag“ des neuen Lebens, der bewusste Eintritt ins Labyrinth, weil, so Johanna, durch die Taufe Name und Lebensweg eines Menschen vertrauensvoll in die Hand Gottes gelegt würden. Und Gabriel wusste: „Namenstage gehen auf Heilige zurück…, die denselben Weg gegangen sind, wie wir selbst gehen können. Wir haben alle Möglichkeiten!

Senta Bauer rief die Kommunionkinder  mit Namen auf. Alle Kinder kamen nach vorne, um das Taufversprechen zu erneuern – bei der Osterkerze. Was es mit der „Quelle des Lichts in der dunklen Nacht“ auf sich hat? Ganz klar, so Lisa, „damit jeder Freude daran hat“.

Nun folgte, als besonderes Ereignis, die Taufe des Kommunionkindes Manuel.

Im Zuge dessen traten anschließend alle Kinder einzeln zur Tauferinnerung zum Osterwasser vor. Sie wurden mit Chrisam gesalbt, dem mit Balsam vermischtes Olivenöl, erläuterte Täufling Manuel selber. „Es wurde vom Volk Israel zur Salbung von Königen und Propheten verwendet. „Christus“ bedeutet der „Gesalbte“ Gottes, er ist unser Herr, Priester und König, der uns Menschen Hoffnung gibt. Durch die Taufe gehören wir zu Christus. Das Chrisamöl bringt zum Ausdruck, dass Gott uns würdigt, Würde schenkt.“

Die Kinder nahmen ihre Kerzen und zündeten sie bei Pfarrer Steinert an der Osterkerze an bzw. bei Manuel an dessen Taufkerze.

Johannes, betonte, dass mit genau diesem Licht der auferstandene Jesus in besonderer Weise in unserer Gemeinschaft der Christen anwesend sei.

Alle Kinder traten anschließend einzeln zur Tauferinnerung zum Osterwasser vor. Sie wurden mit Chrisam gesalbt, dem mit Balsam vermischtes Olivenöl, erläuterte Täufling Manuel selber. „Es wurde vom Volk Israel zur Salbung von Königen und Propheten verwendet. „Christus“ bedeutet der „Gesalbte“ Gottes, er ist unser Herr, Priester und König, der uns Menschen Hoffnung gibt. Durch die Taufe gehören wir zu Christus. Das Chrisamöl bringt zum Ausdruck, dass Gott uns  würdigtWürde  schenkt.“

Die Kinder nahmen ihre Kerzen und zündeten sie bei Pfarrer Steinert an der Osterkerze an bzw. bei Manuel an dessen Taufkerze.

Johannes, betonte, dass mit genau diesem Licht der auferstandene Jesus in besonderer Weise in unserer Gemeinschaft der Christen anwesend sei.

Julian wünschte, dass Sein Licht unseren Lebensweg erleuchte - zur Auferstehung und zum ewigen Leben.

Die Fürbitten, gelesen von Elina, Gianluca, Amelie und Eltern, nahmen alle kleinen und großen „Hirten“ in Kirche und Gesellschaft ins Auge: Ziel nicht aus den Augen verlieren - Ermutigung und Zutrauen in den Weg beispielgebend an die Hand nehmend - den richtigen Weg erkennen und sich sicher fühlen.

Denn: Strahlen brechen viele aus einem Licht ? So hieß es im folgenden Lied.

Strahlen brechen viele aus einem Licht. Unser Licht heißt Christus. Strahlen brechen viele aus einem Licht – und wir sind eins durch ihn.

Zweige wachsen viele aus einem Stamm. Unser Stamm heißt Christus. Zweige wachsen viele aus einem Stamm – und wir sind eins durch ihn.

Gaben gibt es viele, Liebe vereint. Liebe schenkt uns Christus. Gaben gibt es viele, Liebe vereint – und wir sind eins durch ihn.

Dienste leben viele aus einem Geist, Geist von Jesus Christus. Dienste leben viele aus einem Geist – und wir sind eins durch ihn.

Glieder sind es viele, doch nur ein Leib. Wir sind Glieder Christi. Glieder sind es viele, doch nur ein Leib – und wir sind eins durch ihn.

Nach Gaben- und Hochgebet versammelten sich die Erstkommunionkinder um den Altar. Die  Kinder legten Hände auf den Altar, denn am Tisch des Herrn werden wir mit Jesus und untereinander zu einer lebendigen Gemeinschaft verbunden, so Alana – sie wusste es auswendig! - Der Altar besteht aus Stein - ein Symbol für Jesus Christus, den Felsen, auf dem das  geistige  Haus der Kirche auferbaut ist.

„Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ sprach Jesus am Gründonnerstag - Eucharistie. Ab nun empfangen  wir  in Brot und Wein den Leib und das Blut Christi, freute sich Charlotte.

Vater Unser...

Vor dem Friedensgruß erinnerte Charlotte auch noch einmal an das das berühmte Gemälde vom verlorenen Sohn von Rembrandt. Der andere Sohn war wichtig. Hatte er sich selbst vom Festmahl ausgeschlossen, weil er nicht verzeihen konnte?

Der Friede sei allezeit mit Euch! Dies wünschten die Erstkommunionkinder ihren Gästen.

Nach dem Agnus Dei stelllten sie sich vor der ersten Stufe auf.

Die Erstkommunionkinder traten im Halbkreis vor den Altarraum und erhielten nun die Hostie. Gemeinsam wurde sie konsumiert!

Der Chor sang im Anschluss – wunderschön - das Ave Maria von Rolf Rudin.

Stille – und Schlussgebet von Christine Striegel

Herr, unser Gott.

- Danke -

Wir möchten nicht nur heute auf dich hören. Führe uns durch dieses Leben (auf das Labyrinth zeigen) auf deine himmlische Weide, ins ewige Leben.

Darum bitten wir durch unseren Guten Hirten, durch Christus, unseren Herrn.  Amen.

Pfarrer Markus Steinert dankte mit einem letzten Gebet „an die Hirten“.

Hirte sein, in welchem Umfang, in welcher Mission, in welchem Amt – und als Aufforderung: privat! 

Wir sind auf dem gemeinsamen Weg…

CS

Danke!

Zur Ersten Heiligen Kommunion 2019 führten

Sarah Aufenanger

Senta Bauer

Christine Striegel (Leitung)

kirchenmusikalische Begleitung: Gudrun Stute

Katholische Kirchengemeinde

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